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Mit der nötigen Professionalität

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Es ist angerichtet in Saint-Imier für ein Eishockeyfest: Mit 1500 Fans wird die Patinoire d’Erguel heute um 20.15 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt sein, wenn der 1.-Ligist aus dem Berner Jura National-League-Leader Gotté­ron für den Sechzehntelfinal im Schweizer Cup empfängt. Siegeschancen kann sich Saint-Imier keine ausrechnen, zu gross ist der Klassenunterschied. Erschwerend kommt für den Underdog hinzu, dass die Gäste mit Ausnahme der Stürmer Ron Martikainen – der Sohn des Ex-Assistenztrainers und aktuellen Nachwuchstrainers Kari Martikainen – und Ryan Abreu de Nobrega wohl keine weiteren Elite-Junioren einsetzen werden. Will heissen, dass insbesondere die Gottéron-Abwehr, mit Ludovic Waeber im Kasten, sich nicht von jener aus der Meisterschaft unterscheiden wird.

Trainer Mark French, für den der Cup Neuland ist – in Übersee kennt man diese Art von Liga-übergreifenden Wettbewerben nicht –, fordert deshalb ein seriöses Auftreten seiner Equipe. «Ich erwarte, dass wir wie in der Meisterschaft unser Spiel durchziehen. Darauf habe ich im Training den Fokus gelegt.» Tatsächlich war gestern im Training nichts von einem Larifari-Betrieb zu sehen. Das Team arbeitete konzentriert. «Wir sind schliesslich hier, um professionell zu sein.»

Cup mit hohem Stellenwert

Marc Abplanalp schlägt in die gleiche Kerbe: «Fahren wir nach Saint-Imier, um zu pläuschlen, dann kommt es nicht gut.» Der Verteidiger denkt dabei nicht gleich an eine Niederlage, aber an eine mühsame Partie. «Für sie ist es das Highlight der Saison, dementsprechend motiviert werden sie sein. Es ist deshalb wichtig, gleich zu zeigen, wer der Chef auf dem Eis ist, und ein paar Tore vorzulegen. Je länger es 0:0 steht, desto gefährlicher wird es.»

Sportdirektor Christian Dubé seinerseits hatte vor dem Saisonstart betont, dass Got­téron den Cup in dieser Saison sehr seriös angehen werde und man so weit wie möglich kommen wolle. In den letzten Jahren hiess es zweimal in den Achtelfinals und einmal in den Viertelfinals Endstation für die Freiburger. «Im Grunde war es schon immer unser Ziel, so weit wie möglich zu kommen. Letztes Jahr vergaben wir eine gute Ausgangslage (Red.: eine unglückliche 1:2-Heimniederlage im Viertelfinal gegen Zug). Das hat mich damals ziemlich genervt», blickt Abplanalp zurück. «Der Cup hat einen hohen Stellenwert. Es geht immerhin um einen Titel, damit kann man sich verewigen.»

Abplanalp, beim 2:1-Sieg am Samstag in Zürich überzählig, wird heute Abend wieder zum Einsatz kommen. Der zusammen mit Captain Julien Sprunger dienstälteste Gotté­ron-Spieler hat die temporäre Verbannung auf die Tribüne sportlich genommen. «Es ist logisch, dass rotiert wird, wenn alle neun Verteidiger fit sind. Die ersten zwei Verteidigerpaare haben bisher überzeugt und es daher verdient zu spielen.» Wenn der Trainer nur sieben Verteidiger auf das Matchblatt setze, dann treffe es halt zwei. «Das ist der Job des Trainers. Solange die Entscheidungen gut kommuniziert werden, ist alles okay.»

Nun zwickt Cervenkas Rücken

Mit dem Comeback von Sebastian Schilt heute in Saint-Imier wird der Konkurrenzkampf in Gottérons Defensive nicht kleiner werden. Weiter auf seinen ersten Ernstkampf warten muss derweil Roman Cervenka. Nachdem er sich von seiner Schulterblessur erholt hatte, blockierte sich der tschechische Center am Montag im Training der Rücken. Ein Einsatz in dieser Woche scheint damit ausgeschlossen.

HC Saint-Imier

Mit Dorthe und Neininger

Saint-Imier startet erst am übernächsten Wochenende in die 1.-Liga-Meisterschaft. Letzte Saison verpasste der Club die Playoffs nur um wenige Punkte. In der Qualifikationsrunde hatte Saint-Imier gegen den Swiss-Regio-League-Aufsteiger Düdingen zweimal verloren. Im Kader der Jurassier finden sich mit Stürmer Michael Neininger und Torhüter Frédéric Dorthe zwei Spieler, die einst das Gottéron-Trikot getragen haben.

fs

 

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