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Mit der Wut im Bauch

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

Seit der Saison 06/07 spielt Oliver Vogt für Olympic. Der gebürtige, bald 31 Jahre alte Basler ist einer der besten Center der Liga – eine Position, die in den meisten anderen Vereinen mit Ausländern besetzt ist. Der Punkteschnitt des Internationalen hat sich in den Jahren mit den Freiburgern praktisch kontinuierlich gesteigert. In der laufenden Meisterschaft erzielte Oliver Vogt im Schnitt 13,9 Zähler und holte 7,3 Rebounds.

Oliver Vogt, am Samstag verloren Sie den Cup-Halbfinal in Monthey knapp mit 60:61 und verpassten damit den Final im Freiburger St. Leonhard. Wie sehr schmerzt diese Niederlage noch?

Es tut schon noch weh. Wir hatten den Final vor Augen und haben es in den letzten Sekunden noch vergeben. Wir müssen das Ganze jetzt möglichst schnell vergessen, aus unseren Hinterköpfen verdrängen und uns auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.

Die nächste Aufgabe lautet das Meisterschaftsspiel von heute Abend im St. Leonhard (19.30 Uhr) gegen das punktegleiche Genf. Die Partie kommt wohl gerade recht?

Unser Coach sagt immer, dass wir als Basketballer Glück haben und auch nach einer Niederlage gleich wieder spielen und uns auf Neues fokussieren können. Wir alle sind noch verärgert über die Cup-Niederlage. Dies müssen wir in das hinsichtlich der Tabelle wichtige Genf-Spiel mitnehmen. Wir werden mit der Wut im Bauch antreten.

Nach Petkovic fällt nun auch Kazadi für eine geraume Zeit verletzungshalber aus …

Das ist selbstredend grosses Pech für uns. «Jo» ist ein wichtiger Spieler, der immer besser geworden ist. Zuletzt kam er oft von der Bank und konnte so neue Impulse geben. Aber wir haben immer noch genügend gute Spieler im Kader.

Trotzdem, was verändert sich im Spiel von Olympic ohne die beiden Jungspunde?

Zunächst heisst dies, dass wir eine Rotation weniger haben. Natürlich sind wir plötzlich auch ein älteres Team, was aber nicht nur negativ sein muss. Wir sind genug erfahren. Ich kann noch nicht sagen, wie genau die Auswirkungen dieser beiden Absenzen sein werden. Klar ist, dass wir nun auch «Jo» auf dem Parkett vermissen werden.

Wie beurteilen Sie den bisherigen Saisonverlauf mit dem zweiten Zwischenrang?

Grundsätzlich dürfen wir zufrieden sein, auch wenn wir zu wenig konstant sind. Dies gilt übrigens auch für mich persönlich. Wir verloren ein paar Spiele, die wir nicht hätten verlieren dürfen. Gerade bei einigen Partien haben wir am Schluss oft nicht gut ausgesehen. Einerseits hatten wir dabei das Glück nicht auf unserer Seite, andrerseits trafen wir auch falsche Entscheidungen. Ich hoffe, dass wir daraus lernen, gerade im Hinblick auf die Playoffs.

Lugano ist das Mass der Dinge. Sind die Tessiner, gerade über eine Playoff-Serie, überhaupt zu schlagen?

Es wird sicher schwierig, aber nicht unmöglich. Man muss immer daran glauben, dass eine Chance besteht. Wenn wir einmal einen Lauf haben, sind wir stark. Unser Team ist ausgeglichen. Aber ich mache mir jetzt darüber noch keine grossen Gedanken.

Seit dieser Saison spielen Sie im St. Leonhard. Was hat sich mit der neuen Halle verändert?

Wir trainieren jetzt immer in der gleichen Halle und auch der Kraftraum ist gleich vor Ort. Zudem ist der Boden besser. Jetzt, mit dem Parkett, habe ich weniger Probleme mit dem Rücken und den Knien. Wir müssen uns sicher noch an einige neue Kleinigkeiten gewöhnen. Aber klar ist, dass ich gerne im St. Leonhard spiele.

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