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Mit einem Kran über das Spitalgebäude

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist 7.30 Uhr. Ein grosser Kran fährt langsam die Vogtgasse hinunter und hält einige Meter vor der Clinique Générale in Freiburg an. An diesem Donnerstagmorgen soll die neueste Anschaffung des Privatinstitutes Cimed der Gruppe Euromedic, ein rund sechs Tonnen schwerer MRI-Apparat, an seinen neuen Standort gebracht werden.

Das bisherige, 2003 angeschaffte Gerät sei zwar noch funktionstüchtig, aber nach zehn Jahren doch etwas veraltet gewesen, sagt Dr. Marian Simko, Spezialist für Radiologie und Neuroradiologie der Cimed. Für Patienten bietet die 2,5 Millionen teure Neuanschaffung den Vorteil, dass sie eine deutlich breitere Öffnung aufweist als ihr Vorgänger. Zudem verkürzt das verbesserte Signal die Messzeit, und die Patienten können während der Untersuchung ihre eigenen DVD anschauen.

Vielseitige Nutzung

«Auch für uns Ärzte macht der neue Apparat die Arbeit etwas einfacher», sagt Dr. Marian Simko. So ermögliche er eine bessere Bildgebung, beispielsweise bei einer hochauflösenden Untersuchung des Bewegungsapparates, der Brust oder des Herzens.

Eine wesentliche Verbesserung werde zudem im anderen Spezialgebiet der Privatklinik realisiert, namentlich bei der Bildgebung des zentralen Nervensystems, also des Gehirns und der Wirbelsäule. Des Weiteren sei das Gerät zur Entdeckung und Lokalisierung von Prostatatumoren nach einer urologischen Untersuchung sowie zur Biopsie von bestimmten Organen wie Brust oder Prostata geeignet. «Der Apparat ist sehr vielseitig», freut sich Simko, der wie einige andere Ärzte und Pflegefachleute auf den Vorplatz der Privatklinik gekommen ist, um das Spektakel selbst zu beobachten.

Zwei Etagen tiefer laufen die Vorbereitungen für die Installation des neuen Geräts auf Hochtouren. Der Raum, in dem es stationiert werden soll, wird neu präpariert. Es ist aber kein gewöhnlicher Raum. «Ein MRI ist sehr empfindlich auf alle Störungen», sagt Simko, deshalb muss der Raum mit einem elektrischen Leiter abgeschirmt werden, einer Art faradayscher Käfig also. Zudem, so Simko, dürfe das Gerät aufgrund des empfindlichen Magnetfelds nicht näher als zehn Meter von einem Parkplatz oder Lift und nicht näher als 50 Meter von einer Eisenbahnlinie stehen.

Um 10 Uhr ist es so weit. Alle schauen gespannt in die Luft, als der 220 Tonnen schwere Riese den gut verpackten Apparat in die Luft hebt, um ihn dann auf der anderen Seite des Gebäudes abzusetzen. Dann gilt es, das Gerät auszupacken und an seinem Platz zu installieren; zum Einsatz kommt es jedoch erst ab dem 23. April.

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