Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mit einem Röcklein für ihre kleine Enkelin Louise fing alles an

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Man muss nicht nur mehr Ideen haben als andere, sondern auch die Fähigkeit besitzen, zu entscheiden, welche dieser Ideen gut sind», schrieb einst Gandhi. Ein Gedanke, der zu Elisabeth Schwab-Salzmann bestens passt. Sie war Buchhändlerin, Werbefachfrau, ist Journalistin und gesellt sich nun zur Gilde der Designerinnen. Elisabeth Schwab kreiert Kinderkleider.

Und was die Mutter dreier erwachsener Töchter an die Hand nimmt, zieht sie konsequent durch. Unter dem Label «Pre-Vert» hat sie mit ihren Kreationen auch gleich eine Homepage eröffnet. Ihr Konzept: Verkauf übers Internet. Kundinnen können ihre Wünsche anbringen, was Stoff, Accessoires und Schnitt betrifft. «Kindermode aus der Westschweiz» heisst es im Internet.

Zuhause gelernt

Das Schneidern hat Elisabeth Schwab, die im Kanton Zürich aufgewachsen ist und seit über 30 Jahren in Freiburg lebt, im Elternhaus gelernt. Ihre Mutter war Damenschneiderin.

«In der Schule war ich in den Sprachen und in der Handarbeit gut. Mit allem andern aber hatte ich meine Mühe», sagt sie lachend. «So habe ich das Schreiben zum Beruf gemacht und das Nähen zum Hobby.» Seit Jahr und Tag näht sie ihre Kleider selber.

Dass sie ausschliesslich Kinderkleider schneidert, hat mit ihrem neuen Status zu tun. Elisabeth Schwab ist dreifache Grossmutter. So fing die professionelle Schneiderei mit einem Röcklein für ihr dreijähriges Grosskind an. Dabei durfte die kleine Louise ihre Wünsche anbringen. «Die Kinder wissen bald einmal, was, sie wollen, und sind sie noch so klein», meint sie.

Im Frühjahr stellte die freischaffende Journalistin erstmals in einem Hofladen in Clavaleyres aus. Und im kommenden November wird sie an der internationalen Designmesse «Blickfang» in Zürich mit dabei sein. Für diese Ausstellung stellt sie nun ihre Winterkollektion her. Röcke für Mädchen, Gilets für Buben, Stricksachen und natürlich auch wieder die Kindermorgenmäntel, die «sehr gefragt» sind. Als Ganzjahresstücke sind ebenfalls die Mal- und Kochschürzli aus plastifiziertem Stoff mit dabei.

Einfache Schnitte

Aufs Glatteis begibt sich die 58-Jährige jedoch nicht. Sie bleibt bei einfachen Grundschnitten, denen sie mit unterschiedlichem Stoff und Verzierung einen eigenen Touch verpasst. «Ich bin keine gelernte Schneiderin und lasse daher die Finger von komplizierten Schnitten.»

Und wo lässt sie sich inspirieren? «Meistens auf der Strasse», sagt sie. «Da kann es mir schon mal passieren, dass ich hinter einer gut gekleideten Person herlaufe, bis ich begriffen habe, wie dieses oder jenes Detail an ihrem Kleid zu schneidern ist.» Zuhause probiert sie es aus. Mit einem Kleid für sich oder für ihre erwachsenen Töchter.

Material: Auf der Suche nach dem guten Stoff

E lisabeth Schwab legt Wert auf natürliche Stoffe wie Baumwolle, Leinen und reine Schurwolle, leuchtend und klar in der Farbe. «Damit grenze ich mich auch ab von den meist billigen Stoffen der Warenhauskleider.» Die Kinderkleider von «Pre-Vert» sind denn auch nicht für den Alltag gedacht, sondern eher für den festlichen Auftritt. Auch beschränkt sie sich altersmässig und näht nur Kleider für Kinder von null bis zwölf Jahren: «Danach ist Selbstgeschneidertes nicht mehr gefragt, sondern das, was die Freundin trägt», sagt Elisabeth Schwab-Salzmann. il

Weitere Infos: www.pre-vert.com; Internationale Designmesse «Blickfang» in Zürich, 23. bis 25. November.

Mehr zum Thema