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Mit einer weiteren Niederlage in die Pause

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Der FC Freiburg steht vor unruhigen Monaten. Durch die 1:2-Niederlage gegen Echallens geht der Stadtklub als Drittletzter der Tabelle mit dem minimalen Polster von einem einzigen Pünktchen auf die beiden Abstiegsränge in die lange Winterpause. Kein Zweifel, dass das Team von Philippe Perret im Frühjahr gegen den Abstieg kämpfen muss, etwas, das vor Saisonbeginn kaum jemand erwartet hätte.

Das Feuer ist weg

 Doch Freiburg ist gegenüber der letzten Saison, als das Team sich für die Aufstiegsspiele qualifiziert hatte, kaum wiederzuerkennen. Das Feuer und die Motivation der vergangenen Saison scheinen wie weggeblasen. Natürlich war der FCF in den letzten Wochen oft auch vom Pech verfolgt und musste immer wieder auf verletzte oder gesperrte Spieler verzichten, doch dies alleine kann die schlechte Herbstrunde sicher nicht erklären. Der Klub wird nun über die Bücher gehen müssen, denn ein Abstieg wäre für den nie sonderlich stabilen Verein eine Katastrophe.

 Die Partie vom Samstag hatte kaum Höhepunkte zu bieten, wohl auch, weil wegen des Nebels zeitweise kaum etwas zu sehen war. Gegner Echallens kümmerte dies nicht; nach dem ersten Eckball gingen die Gäste bereits in Führung; Ahmanda stieg am höchsten und verwertete in die Torecke. Freiburg reagierte kaum, das Spiel des Heimteams blieb Stückwerk–wie fast immer in den letzten Partien. Bis auf einen Kopfball von Bomas erarbeitete sich der FCF keine echte Torchance. Anders die Gäste: Kurz vor der Pause lief das Heimteam in einen Konter, Captain Martinet konnte allein auf Roger Wingeier losziehen–und verwertete sicher. So wurde es für Freiburg nach der Pause noch schwerer. Immerhin markierte Elie Dindamba zehn Minuten nach der Pause mit einem sehenswerten Schuss den Anschlusstreffer.

Als der Nebel wieder aufkam, war aber auch vom Stadtklub nicht mehr viel zu sehen. Erst in der Schlussphase entstand noch etwas Spannung, als Dindamba zweimal knapp scheiterte. Ein Remis wäre trotz allem nicht unverdient gewesen.

«Waren sackschwach»

Nach der Partie wirkte Freiburgs Trainer Philippe Perret gefasst: «Vor der Pause sah ich fast gar nichts, aber so sei das Reglement, sagte der Schiedsrichter. Solange man den Ball sehe, könne man spielen. In der ersten Hälfte waren wir sackschwach mit zwei Geschenken für den Gegner, danach etwas besser, und wir hätten wohl auch den Ausgleich verdient, aber es fehlte einfach etwas, wie bereits den ganzen Herbst», so der Trainer, der natürlich überhaupt nicht zufrieden ist mit dem bisherigen Saisonverlauf. «Die Bilanz fällt nicht gut aus, besonders zuhause waren wir nicht gut mit nur fünf Punkten. Die Einstellung muss sich ändern, es muss ein deutliches Aufbäumen vom Team kommen, damit wir den Ligaerhalt schaffen. Ob es Wechsel im Team gibt, kann ich noch nicht sagen, aber es ist schwierig, gute Spieler zu bekommen.»

 

 Freiburg – Echallens 1:2 (0:2)

St. Leonhard–SR: Sven Wolfensberger

Tore: 9. Ahamanda 0:1, 45. Martinet 0:2, 55. Dindamba 1:2

FC Freiburg:Wingeier; Déglise, Bondallaz, Ndarugendamwo (72. Nsingi), Brülhart; Charrière (86. Neuhaus), Boma (46. Mason), Zaugg, Dindamba; Uka, Chentouf.

FC Echallens: Zwahlen; Deblue, Hyverdnaud, Lacroix, Samandjeu; Bastardoz, Laugeois, Martinet (85. Djalo), Condet; Towa (60. Varidel), Ahamanda.

Bemerkungen: Freiburg ohne Deschenaux, Yatik und Horovitz (verletzt) sowie ohne Bourquenoud (gesperrt)und Thurnherr (abwesend). Echallens ohne Sessolo (verletzt) sowie die abwesenden Germanier und Atkinson. Verwarnungen an Zaugg, Samandjeu, Deblue, Dindamba, Ndarugendamwo und Déglise.

Rangliste: 1. Azzurri Lausanne 29. 2. Yverdon 26. 3. Echallens 26. 4. Bavois 24. 5. Stade Lausanne-Ouchy 23. 6. Team Vaud U21 23. 7. Lancy 22. 8. Düdingen 20. 9. Terre Sainte 16. 10. Oberwallis Naters 15. 11. Meyrin 13. 12. Freiburg 11. 13. Monthey 10. 14. Martigny 9.

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