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Mit Frimobil zum Event: Staatsrat will Kombi-Tickets

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FreiburgKombinierte Angebote, die den Eintritt zu Veranstaltungen und die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglichen, soll es in Zukunft auch im Kanton Freiburg geben. Das forderte CVP-Grossrat Christian Ducotterd aus Grolley Ende April in einer Anfrage an den Staatsrat.

Sportliche, kulturelle und wirtschaftliche Veranstaltungen seien ständig mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen verbunden, hielt der Grossrat in seiner Anfrage fest. Stockender Verkehr, überfüllte Parkplätze und verstärkte Umweltbelastung seien die Folgen.

Es funktioniert

Dabei hätten andere Kantone und Schweizer Städte bereits Erfolge mit kombinierten Eintrittskarten verbucht. «Auf nationaler Ebene existieren derartige Billette für grosse Messen oder Sportanlässe», fuhr Ducotterd fort.

Er forderte eine Studie über die technische Machbarkeit eines Kombitarifs im Kanton. Zudem fragte er den Staatsrat, ob er bereit sei, vom kantonalen Tarifverbund Frimobil ein solches Ticketsystem zu verlangen.

Der Staatsrat befürwortet die Einführung derartiger Angebote grundsätzlich. Besonders bei regelmässigen sportlichen und grösseren Veranstaltungen sei eine Einbindung der öffentlichen Verkehrsmittel wünschenswert. Seiner Meinung nach sollten Sportanlässe im St. Leonard sowie Veranstaltungen, die im Forum Freiburg und im Espace Gruyère in Bulle stattfinden, Priorität haben.

Abstriche auf beiden Seiten

Allerdings seien die örtlichen und regionalen Veranstalter dafür zuständig, den Verkehrsunternehmen ein geeignetes Ticketsystem vorzuschlagen. Zudem liege der Preis eines kombinierten Tickets in der Regel tiefer als jener separat gekaufter Billette. «Beide Partner müssen da Konzessionen machen», folgert der Staatsrat.

Keine leichte Aufgabe, wie das Beispiel des Estivale Openair in Estavayer-le-Lac zeige. Mit dessen Billetten hätten die Besucher zehn Prozent Rabatt beim Eintritt und 20 Prozent Ermässigung auf die Anreise. Aber: «Die innerhalb der Frimobil-Zone ausgestellten Fahrscheine sind leider davon ausgeschlossen, da keine Ermässigung gewährt wird.»

Druck machen

Die Freiburger Regierung will die Bemühungen für eine rasche Umsetzung einheitlicher Angebote unterstützen. Zum Beispiel können die Behörden, die für die Bewilligung der Events zuständig sind, ein Verkehrskonzept von den Veranstaltern verlangen. Und: «Der Staatsrat hat seinen Vertreter im Vorstand von Frimobil beauftragt, bei den betroffenen Unternehmen Druck zu machen, damit bald konkrete Lösungen innerhalb des Tarifverbunds angeboten werden können.» cf

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