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Mit Geduld zum Sieg

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 Die spielentscheidende Szene ereignete sich in der 83. Minute: Elvis Corovics wuchtig getretener Freistoss aus 20 Metern wurde von der Mauer noch leicht abgelenkt, so dass der Ball unhaltbar im Netz landete. Herausgeholt hatte diese Standardsituation Abdoulaye Koné, welcher der Gästeabwehr nach einem langen Ball von Torhüter Adrian Schneuwly entwischt war und daraufhin gefoult wurde. So bewies der wirblige Stürmer, der bereits im Spiel zuvor zwei Tore geschossen hatte, einmal mehr seine Wichtigkeit für das Team der Sensler. Dass er Ende April die Schweiz verlassen muss, wird deshalb auch den SC Düdingen schmerzen: «Wir werden ihn sehr vermissen», so Beat Hirschi nach dem Match. «Trotz unserer Bemühungen und den fünf Jahren Aufenthalt in der Schweiz scheint er die Asylkriterien nicht zu erfüllen und muss bis Ende Monat in die Elfenbeinküste zurückkehren.»

Langweilige erste Halbzeit

 Für Koné war es am Samstag der letzte Auftritt auf dem Birchhölzli, womöglich aber nicht die letzte Partie im Düdingen-Dress. Trainer Martin Lengen hofft, nächsten Samstag im Auswärtsspiel bei Bavois noch ein letztes Mal auf den torgefährlichen Ivorer zählen zu können.

 Durchgang eins der Partie gegen Echallens verlief überaus ereignisarm. Die zwei technisch und taktisch starken Teams gefielen zwar mit gepflegtem Spiel im Mittelfeld, unternahmen insgesamt aber zu wenig, um beim Gegner Fehler zu erzwingen. Die Gäste standen sehr kompakt und pressten erst ab der Mittellinie, wodurch die Räume im Zentrum eng wurden und das Düdinger Sturmduo kaum zu Bällen kam. Auf der andern Seite war auch Jonathan Atkinson als einzige Spitze völlig isoliert. Erst in der 34. Minute kam es zur ersten reellen Chance: Echallens’ Damien Germanier kam nach einer Flanke alleine zu einem Flugkopfball, setzte den Ball aber weit über das Tor. Düdingen, bei dem Frédéric Piller wegen einer Sperre fehlte, hatte seine grösste Möglichkeit kurz vor der Pause, als Murat Ural eine Hereingabe knapp verpasste. Abgesehen davon fehlte es oft am letzten Pass, und auch die wenigen Distanzschüsse verfehlten ihr Ziel um einiges. Ein Glück, dass sich nach einer Weile die Sonne zeigte, denn das Spielgeschehen vermochte wohl die wenigsten Zuschauer zu erwärmen.

 Vierter Sieg in Serie

In der zweiten Halbzeit erhöhten vor allem die Platzherren das Tempo und den Druck, während Echallens vermehrt Raum für Konterangriffe fand. Eine erste Chance vergab Düdingen in der 55. Minute: Nach einer schönen Kombination flankte Oliver Mvondo in die Mitte. Koné kam vor dem aus dem Tor eilenden Zwahlen an den Ball, köpfte jedoch über das Tor. Gleich darauf eine weitere Chance: Ural verfehlte nach einer Hereingabe von Manuel Schwarz jedoch ebenfalls. Auf der andern Seite kam Echallens in der 76. Minute zu einer Grosschance: Fatah Ahamada, der bei den Waadtländern auffälligste Spieler, liess nach einem Düdinger Ballverlust seinen Gegenspieler mit einer Täuschung aussteigen und bediente Atkinson, der aus guter Position frei zum Abschluss kam. Schneuwly parierte aber mit einem starken Reflex. Nach dem Düdinger Führungstreffer in der 83. Minute hatten die Gäste in der Nachspielzeit nochmals eine goldene Chance; Jérôme Hyvernaud vergab jedoch kläglich.

«Gegen ein Team, das ähnlich spielt wie wir, haben wir heute viel Geduld bewiesen und sehr wenig zugelassen», sagte Düdingens Trainer Martin Lengen nach dem Match. «Ich bin zufrieden, denn wir konnten heute drei Punkte einfahren und unsere Serie verlängern.» Tatsächlich war es Düdingens vierter Sieg in Folge, während Echallens zum ersten Mal seit fünf Spielen wieder als Verlierer vom Spielfeld musste.

 

Telegramm

Düdingen – Echallens 1:0 (0:0)

Birchhölzli – 240 Zuschauer. SR Bannwart. Tor: 83. Corovic 1:0.

SC Düdingen:A. Schneuwly; C. Schneuwly, Cassara, Corovic, Suter; Mvondo (72. Gloor), Brügger, Hartmann, Schwarz (81. Salihi); Ural (70. Tchouga), Koné.

FC Echallens Région:Zwahlen; Deblue, Hyvernaud, Sessolo, Samandjeu; Ahamada, Bastardoz, M. Germanier (74. Laugeois), D. Germanier, Martinet; Atkinson.

Bemerkungen:Verwarnungen: Echallens: 70. Ahamada, 73. Germanier, 82. Sessolo.

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