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Mit Geissen, Pferden und Truthühnern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille Rotzetter

Bei der Fahrt zur Jansegg fallen mehrere Dinge auf: Da ist einerseits die stattliche Alphütte, anderseits das mächtige Maischüpfenmassiv und schliesslich die Vielzahl der Tiere, die sich in der Umgebung tummeln. Truthühner, Kaninchen, Pferde, ein Hund, Geissen und natürlich Kühe und Gusti. Diese grasen aber weit oben in der Höhe, nicht einmal mehr die Glocken sind zu hören.

Jeder hilft, wo er kann

«Eigentlich wäre ich ja jetzt in den Ferien», seufzt Heidi Schuwey. Doch sie scheint nicht wirklich unglücklich darüber, auf der Alp zu sein. Da sich ihr Mann Gilbert Mitte Juli beim Mähen verletzt hat, kann der Betrieb nicht ohne sie auskommen. «Jetzt gehe ich halt melken», lacht sie. Die 19-jährige Romanie hilft ebenfalls, wo sie kann, und auch die weiteren drei Kinder und ein freundlicher Bekannter helfen immer aus. Die Schuweys geniessen den Sommer auf der Alp, auch wenn die Arbeit hart ist. «Wer einmal z Bäärg geht, geht immer z Bäärg», erklärt Gilbert Schuwey. Romanie fügt hinzu: «Ich komme gerne hinauf, hier ist immer was los.»

Zu Besuch

Auch gern auf die Alp kommt der 93-jährige Leo Baula aus Zumholz. Seit Jahren verbringt er im Sommer vier Wochen auf der Jansegg. Er hat immer alle Hände voll zu tun, reisst Brennnesseln aus und dengelt die Sensen. Der Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlende Mann weiss zudem einige Geschichten zu erzählen. So berichtet er über den trockenen Sommer im 2003, als ein Helikopter Wasser für die Tiere bringen musste, aber auch über die weit zurückliegenden Jahre, als man noch nicht mit dem Auto zur Jansegg fahren konnte. Er lacht und witzelt mit den Schuweys, und es ist offensichtlich: er gehört zur Familie.

Eher hirten als wirten

Insgesamt hält die Familie Schuwey über den Sommer 174 Kühe, Gusti und Kälber, davon 45 eigene Tiere. Aus der Milch der sechs Ziegen machen sie selber Käse. Das gibt einiges zu tun. «Fürs Wirten bleibt fast keine Zeit», so Heidi Schuwey. Gäste hätten sie trotzdem häufig, meist Verwandte und Bekannte. «Natürlich weisen wir auch Wanderer nicht ab, sie können gerne ihren Durst bei uns löschen.»

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