Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mit Händedruck zu mehr Wohlbefinden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit Händedruck zu mehr Wohlbefinden

Fussreflexzonen-Therapie: Neues Angebot in Düdingen

Astrid Blanchard hat sich als Krankenschwester zur Fussreflexzonen-Therapeutin weitergebildet. Durch gezielte Drucktechnik werden dabei die Körperfunktionen gestärkt, akute Schmerzen gelindert und die Selbstheilung aktiviert.

Von IMELDA RUFFIEUX

Seit vielen Jahren arbeitet Astrid Blanchard aus Düdingen als Krankenschwester im Kantonsspital Freiburg. Durch eine Arbeitskollegin hat sie erstmals von der Fussreflexzonen-Therapie gehört. Sie sei fasziniert gewesen zu sehen, welche Wirkung mit einer kurzen Behandlung erzielt werden konnte, erklärte sie. Mit einigen gezielten Griffen konnte sie z. B. Patienten beruhigen, Verdauung anregen oder Brechreiz lindern.

Astrid Blanchard hat im Rahmen einer Weiterbildung die Chance ergriffen und in einer der beiden Schulen in der Schweiz die Grundlagen der Reflexzonen-Therapie erlernt. Diese geht noch einen Schritt weiter als die Fussreflexzonen-Massage; Voraussetzung ist eine medizinische Ausbildung (z. B. Krankenpflege, Hebamme, Physiotherapeuten usw.).

Im Spital fehlt die Zeit

In Theorie und Praxis hat sich Astrid Blanchard danach weitergebildet, bis sie im letzten Frühling das Diplom der Hanne-Marquardt-Schule erreicht hat. Anfangs sei sie sich noch nicht sicher gewesen, wie sie das Erlernte einsetzen wollte.

Optimal wäre es ihrer Meinung nach, wenn diese Behandlungsform in den Spitalalltag Eingang gefunden hätte: eine Fussreflexzonen-Therapie statt einer Schlaftablette, zum Beispiel. «Realistisch gesehen ist dies derzeit gar nicht machbar, dazu fehlt dem Pflegepersonal einfach die Zeit», ist sie sich bewusst. «Ich bin aber von der Methode voll und ganz überzeugt und sicher, dass viel damit erreicht werden könnte.» In ihrem Berufsalltag habe sie festgestellt, wie viel mehr mit etwas Zuwendung und ein paar Minuten Zuhören erreicht werden könne. Das bestehende Gesundheitssystem lasse aber solche Methoden kaum zu.

Deshalb hat sie sich entschlossen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren und die Therapie privat anzubieten. Dazu gehörte auch, dass sie bei den Krankenkassen vorstellig wurde, um von diesen als Therapeutin akzeptiert zu werden. Eine Behandlung mit dem Gespräch für die Befundaufnahme dauert rund eine Stunde, wobei für die erste Behandlung eineinhalb Stunden eingesetzt werden müssen.

Gezielte Drucktechniken

Was aber beinhaltet die Reflexzonen-Therapie und wie wirkt sie? Die Grundlage ist die gleiche wie bei der Fussreflexzonen-Massage: Nämlich, dass sich in der kleinen Fläche der menschlichen Füsse alle Organe des Körpers widerspiegeln (reflektieren). Durch gezielte Drucktechnik, Griffen und einer Reihe von systematischen Streichungen an gewissen Bereichen der Füsse ist so eine ganzheitliche Behandlung des Patienten möglich.

Die Therapie unterstützt die physiologischen und psychologischen Mechanismen und kann – wenn ein System geschwächt oder gestört ist – die Selbstheilungskräfte stimulieren. So wirkt diese Methode beispielsweise bei Verdauungsproblemen, Muskelverspannung (z. B. verursacht durch Haltungsschäden). Sie kann als Akutmassnahme zur Schmerzlinderung beitragen, beim Abbau von Stress helfen und je nach Beschwerden beruhigend oder anregend wirken. Die Therapeutin setzt dabei nur ihre Hände und kein anderes Hilfsmittel ein.

Ergänzung zur Schulmedizin

Fussreflexzonen-Therapie kann an jedem Menschen in jedem Alter angewandt werden. Die Therapeutin nimmt beim Erstgespräch Informationen über Krankheiten, Probleme und bereits laufende Behandlungsmethoden auf, um Kontra-Indikationen zu vermeiden. Darüber hinaus kann die Methode aber problemlos mit anderen Therapieformen kombiniert oder als Ergänzung der Schulmedizin angewandt werden.

«Ein gewisses Vertrauen zum Therapeuten wird bei der Behandlung vorausgesetzt», hält Astrid Blanchard fest. Auch Zweifler werden feststellen, dass zumindest ihr Wohlbefinden nach einer Sitzung gestiegen ist. Übrigens kann die Behandlung auch bei kitzligen Menschen problemlos durchgeführt werden.

Mehr zum Thema