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Mit Komik gespickte Momente

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Eine schrille Familie und ein drohender Weltuntergang: Am Samstag präsentiert der Freiburger Autor und Regisseur Mark Kessler als diesjährige Eigenproduktion des Kellertheaters Murten die Komödie «Hase Hase».

Autor: Anton Bruni

Für die Familie Hase wird es eng; und zwar finanziell, räumlich und emotional. Sohn und Tochter hegen terroristische Ambitionen, der Vater ist arbeitslos. Der Gesellschaft um Familie Hase scheint es nicht besser zu gehen, denn der Weltuntergang naht. Am Samstag feiert die laut Programm «schrecklich-schrille Familien-Komödie» im Kellertheater Murten Premiere. Im Interview erklärt Regisseur Mark Kessler, warum es Menschen braucht, die an das Theater glauben.

Mark Kessler, warum führen Sie in einer Zeit der Krisen ein Theater über eine Krise auf?

In der Komödie «Hase Hase» ist eine Familie dargestellt, die wirtschaftlich und sozial an den Rand gedrängt wird. Spannend ist es zu sehen, wie sich die Menschen in einer solchen Situation verhalten. Das Stück ist zwar ein tragisch-komisches Werk, besitzt aber sehr viel Witz.

Was erwartet das Publikum?

Die Inszenierung ist eine Herausforderung. Die Thematik ist nicht leicht, doch leben die Szenen von mit Komik und Humor gespickten Momenten, die auflockern. Die Figuren versuchen immer wieder, mit Fantasie und List gegen ihr Schicksal anzukämpfen. Es handelt sich jedoch nicht um ein Fantasiestück.

Seit den Siebzigerjahren sind Sie Theaterautor und -regisseur. Hat Theater Zukunft?

Im Bereich des Theaters hat sich sehr viel verändert. Die grosse Theaterwelt orientiert sich immer mehr an Konsumstücken. Ich muss ehrlich sagen, dass mich der Erfolg mit den Freilichtstücken positiv überrascht hat. Auch die bisherigen Eigenproduktionen, die ich für das Kellertheater Murten als Autor und Regisseur realisieren durfte, waren sehr erfolgreich. Ich habe das in diesem Ausmass nicht erwartet. Wie im Falle des Kellertheaters Murten geht es darum, trotz der grossen Konkurrenz im Bereich der Kultur immer wieder neu zu bestehen. Es braucht auch heute Menschen, die an das Theater glauben. Dazu zähle ich natürlich auch das Publikum.

Finden Sie genügend Schauspieler, die in diesem Rahmen ja vor allem Laien sind?

Mit dem Mehrangebot im Freizeit- und kulturellen Bereich ist es nicht einfacher geworden, engagierte Schauspielende zu finden. Hinzu kommt, dass die heutigen Menschen oft volle Agenden haben. Umso mehr bin ich stolz darauf, dass sich für «Hase Hase» sehr gute Schauspieler engagieren. Mitarbeit: hs

Premiere: Sa., 22. Jan., 20.15 Uhr. Weitere Aufführungen: 26., 28., 29. und 30. Januar sowie 2., 4., 5., 11. und 12. Februar.

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