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Mit Kopf, Herz und Händen

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Chorkonzert des Lehrerseminars

Wenn der Dirigent Hubert Reidy im Programmheft der Hoffnung Ausdruck gibt, traditionelle Werte auch in eine veränderte künftige Lehrer/innenausbildung hinüberzuretten, so erscheint das eindrückliche Konzert in einem ganz besonderen Licht. So fand denn diese Stimmung des Abschieds sowie des Aufbruchs sowohl in der Programmwahl wie auch in der Art des gemeinsamen Musizierens ihren Ausdruck.

Meisterwerke des beginnenden
und ausgehenden 18. Jahrhunderts

Mit rhythmischer Prägnanz und musikalischem Temperament eröffnete Hubert Reidy das bekannte Violinkonzert in a-Moll, BWV 1041, von Johann Sebastian Bach. Solistin war die Konservatoriumsschülerin und Lehrerseminaristin Sarah Kilchenmann. Mit der vollen Bewunderung ihrer Mitschüler/innen und mit Freude von Seiten des Publikums wurde ihre beachtliche Leistung aufgenommen. Ihr Spiel war von reiner Intonation und musikalischem Ausdruck gekennzeichnet.
Mit der Kantate «Der Friede sei mit dir» (BWV 158) von J.S. Bach setzte Hubert Reidy ein Werk von besonderer Originalität aufs Programm. Der Solist René Perler sang darin die Basspartie mit souveräner Technik und beeindruckender Stilsicherheit. Ausstrahlung und musikalische Ausdruckskraft prägten die reich figurierten, fast instrumental komponierten Passagen der Bass-Solostimme.
Mit den Vokalsolist/innen Monique Volery, Sopran; Franziska Schnyder, Alt; Julius Nötzli, Tenor, und René Perler, Bass; Regula Roggo als Continuo-Spielerin und dem Orchestre de chambre de Villars-sur-Glâne erklang schliesslich die meisterhafte Orchestermesse Joseph Haydns. Die vorherrschende Tonart C-Dur mit den noch fast barock anmutenden Trompetenklängen kontrastiert immer wieder mit ausdrucksvollen lyrischen Teilen.
Das Agnus Dei mit seinem unaufhörlichen Wechsel von Licht und Schatten, von verschiedenen Dur- und Moll-Tonarten, und dem aus fünf kurzen Noten bestehenden Paukenmotiv, dem ein fast beschwörendes Dona nobis pacem der Vokalsoli folgt, findet seinen Abschluss in einem fugenartigen Schlussteil, der das Werk in triumphalem, hellem C-Dur schliessen lässt.

Zweifellos hinterlässt dieser Abend bei den Seminarist/innen wie auch beim Publikum einen unvergesslichen Eindruck. Dass der Abend in Form einer CD-Aufnahme nacherlebbar sein wird, bedeutet für alle ein besonderes Glück und lässt somit bereits Vergangenes weiterleben und Künftigem mit Zuversicht entgegensehen.

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