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Mit Leistung für die A-Nati empfehlen

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Mit Leistung für die A-Nati empfehlen

Fussball – Die Schweiz ist vom 13. bis 24. Juli Gastgeber der U19-Europameisterschaft

Die Schweizer U19-Nationalmannschaft startet am Dienstag nächster Woche in Aarau gegen Titelverteidiger Italien in ihr EM-Heimturnier. Trainer Pierre-André Schürmann verlangt von seinen Spielern vorab Leistung: «Wie wir dann abschneiden, werden wir sehen.»

Von FRANK STETTLER

Die EM in Portugal ist noch allen Fussball-Interessierten vor Augen. Zuvor kämpfte die Schweizer U21 an der EM in Deutschland etwas unglücklich. Und am 17. Juli nimmt die Super League die neue Saison bereits in Angriff. Mittendrin steht nun in Freiburg (siehe Kasten), Aarau, Kriens, Lausanne und Nyon die EM der U19-Kategorie auf dem Programm. Für den Schweizer Trainer Pierre-André Schürmann (Ex-Lausanne) ist dies kein leichtes Unterfangen: «Ich bin eigentlich kein Mann für Kompromisse, musste aber etwelche eingehen. So musste ich die Trainings der U19 mit jenen der Clubs koordinieren. Denn die Spieler der Vereine der Super League stehen mitten in der Saisonvorbereitung. Zudem habe ich Spieler, die ohne Club dastehen. Es ist wirklich nur sehr schwer zu verstehen, weshalb diese EM auf dieses Datum fixiert wurde.»

Zuletzt erfolgreicher Nachwuchs

Das Schweizer Team bereitete sich mit Trainings-Camps in Ovronnaz, Avenches und Les Diablerets auf die Heim-EM vor. Seit einigen Tagen ist die Delegation in Weggis stationiert. Der Schweizer Nachwuchs konnte in der jüngsten Vergangenheit immer wieder tolle Erfolge feiern. Vor zwei Jahren stiess die U21 bei der EM in der Schweiz vor unglaublichen Zuschauerkulissen bis in den Halbfinal vor, wo man dem späteren Europameister Frankreich unterlag. Kurz zuvor gelang der U17 in Dänemark die Sensation, als sie den EM-Titel gewann. Aus dieser U17-Mannschaft stehen heute zehn Spieler im U19-Kader. Welches sind also die Ziele für diese EM? «Unser Ziel ist es, in jeder Partie eine Top-Leistung abzurufen. Man darf nicht vergessen, diese Spieler sind noch in der Ausbildung. Klar ist aber auch, dass einige der Jungen den Sprung in die A-Nationalmannschaft für die EM 2008 in der Schweiz und Österreich schaffen sollen», erklärt Pierre-André Schürmann. Die Mannschaft sei voll auf das Auftaktspiel gegen Italien fokussiert. Eine allfällige Halbfinal-Qualifikation steht laut Schürmann noch gar nicht zur Diskussion: «Auch wenn ich mich 50-mal wiederholen muss. Die Leistung zählt. Wir schauen nur von Spiel zu Spiel.»

Wohl kein Freiburger im Team

Acht Teams nehmen an der EM teil. Die Schweiz spielt in der Gruppe A gegen Italien, Belgien und die Ukraine. In der Gruppe B treffen Deutschland, Spanien, Polen und die Türkei aufeinander. Danach folgen Halbfinal und Final. Die drei ersten der beiden Gruppen qualifizieren sich übrigens für die U20-WM in einem Jahr in Holland.

Am kommenden Montag gibt Schürmann die definitive Schweizer Selektion bekannt. Freiburger wird wohl keiner dabei sein. Stürmer Marco Schneuwly (Young Boys) fiel nach dem Camp in Les Diablerets aus dem Kader. Auch Yann Verdon (Bulle) wurde aussortiert. Es ist kaum vorstellbar, dass einer der beiden noch nachrutschen wird.
Die Leader des Teams sind Torhüter König (Aarau), Bühler (Aarau), Salatic (GC), Behrami (Genua) und Dugic (Servette). Spieler wie Senderos (Arsenal) oder etwa Barnetta (neu Hannover) könnten zwar noch in der U19 spielen, doch die Clubs haben Priorität.

Der Spielplan der U19-EM:

Dienstag, 13. Juli. Gr. A: Belgien – Ukraine in Kriens (19.00); Schweiz – Italien in Aarau (19.00). Gr. B: Deutschland – Spanien in Freiburg (18.00); Polen – Türkei in Lausanne (19.00). Donnerstag, 15. Juli. Gr. A: Italien – Ukraine in Kriens (19.00) Schweiz – Belgien in Aarau (20.00). Gr. B: Deutschland – Polen in Freiburg (20.00); Spanien – Türkei in Lausanne (19.00). Sonntag, 18. Juli. Gr. A: Ukraine – Schweiz in Kriens (20.00); Italien – Belgien in Aarau (20.00). Gr. B: Türkei – Deutschland in Freiburg (18.00); Spanien – Polen in Lausanne (18.00). Mittwoch, 21. Juli: 1. Halbfinal in Freiburg (18.00); 2. Halbfinal in Lausanne (18.00). Samstag, 24. Juli: Final in Nyon (18.00).
TV-Sender diktiert Spielplan

Die deutsche U19-Nationalmannschaft trägt alle ihre drei Gruppenspiele im Freiburger St.-Leonhard-Stadion aus. Hinzu kommt ein Halbfinal.

Einmal mehr wählte der Schweizerische Fussball-Verband Freiburg als Austragungsort für Spiele eines internationalen Nachwuchs-Turniers. So verfolgten vor zwei Jahren nicht weniger als 8500 Zuschauer im St.-Leonhard das U21-Spiel zwischen der Schweiz und Russland.

Dass ausgerechnet die deutsche Auswahl seine Spiele in Freiburg austrägt, wurde quasi von einem TV-Sender entschieden. Der Sportsender Eurosport überträgt nämlich alle Partien von Deutschland und Belgien live, da in diesen zwei Ländern das grösste Zuschauerpotenzial liegt. Und die Infrastruktur des St. Leonhard entsprach dem TV-Sender am besten. Michel Jungo, OK-Präsident vom Standort Freiburg, bedauert, dass voraussichtlich kein Schweizer Match im St. Leonhard, stattfindet: «Das TV hat zu viel Einfluss, leider. Der SFV hat uns eigentlich zugesagt, dass ein möglicher Halbfinal mit der Schweiz in Freiburg stattfinden würde. Aber auch hier hat Eurosport sein Veto eingelegt. Der für sie interessantere Match kommt nach Freiburg. Es bleibt also nur zu hoffen, dass die Schweiz im Falle einer Halbfinal-Qualifikation auf Deutschland oder Belgien treffen würde.»

Freier Eintritt bis 18 Jahre

Der FC Freiburg und das kantonale Ausbildungszentrum übernehmen die Organisation der vier Begegnungen im St. Leonhard. «Das Budget beläuft sich auf 25 000 Franken», hält Michel Jungo fest. Er rechnet mit 500 bis 1000 Zuschauern pro Spiel. «Bei Schweizer Beteiligung wäre es wohl das Doppelte gewesen.» Für Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. Erwachsene zahlen zwischen 10 und 20 Franken. fs
Das voraussichtliche Schweizer Kader

Torhüter: Sven König (Aarau), Daniel Lopar (Wil). Verteidiger: Arnaud Bühler (Aarau), Michael Diethelm (Luzern), Stefan Iten (GC), Veroljub Salatic (GC), Henri Siquiera (GC), Reto Ziegler (GC). Mittelfeld: Valon Behrami (Genua/It), Sandro Burki (Young Boys), Johann Djourou (Arsenal/Eng), Blerim Dzemaili (Zürich), Christian Schlauri (Basel), Fabrizio Zambrella (ohne Club). Stürmer: Giulherme Alfonso (Twente/Hol), Goran Antic (ohne Club), Slavisa Dugic (Aarau), Milos Malenovic (GC).
Auf Piquet. Torhüter: Loïc La Joye (Servette), Diego Würmli (Basel). Verteidiger: Fehrat Cökmüs (Young Boys). Mittelfeld: Almen Abdi (Zürich), Giona Preisig (Chiasso), Yann Verdon (Bulle). Stürmer: Boban Makisimovic (Young Boys), Christophe Meoli (Reggina/It), Marco Schneuwly (Young Boys).

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