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Mit Mowers und Chouinard

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Autor: frank stettler

Die Halbfinal-Serie (best of 7) gegen Davos begann am Samstag alles andere als optimal für Gottéron, was sich auch auf die Stimmung im Training ausgewirkt hat. Neben der Niederlage gab es den Verlust von Captain Shawn Heins zu beklagen, der sich nach Spielschluss zu einer obszönen Geste Richtung HCD-Fans hinreissen liess. Sein Pech war, dass es Schiedsrichter Kurmann sah und ihm eine Matchstrafe aufbrummte – es war dies nicht die erste von Heisssporn Heins in dieser Saison. Deshalb ist er automatisch für die heutige Partie gesperrt. Glück für den Kanadier: Einzelrichter Steinmann beliess es bei dieser einen Sperre und eröffnete kein Verfahren.

Caron fraglich

Der Ausfall von Abwehr-General Heins zieht diverse Änderungen in der Formation für das Heimspiel von heute nach sich: Die Back-Paare bilden neu Birbaum/Ngoy, Reist/Abplanalp und Collenberg/Seydoux, Snell ist siebter Verteidiger. Im Angriff verliert Meunier seinen Platz im Checker-Block an Chouinard, und Mowers stürmt in der vierten Linie. So lautet jedenfalls der Plan von Trainer Pelletier. Ein Fragezeichen gibt es allerdings noch: Goalie Caron musste das gestrige Training wegen Magen-Darm-Problemen – wie Heins auch – auslassen. Sollte der Torhüter Forfait geben müssen, käme Meunier doch noch zum Handkuss und Gottéron würde mit vier Ausländern im Sturm sein Glück in der Offensive suchen.

Training und Spiel sind nicht das Gleiche

Sicher ist, dass Marc Chouinard heute nach fast sechsmonatiger Zwangspause aufgrund einer Halswirbelverletzung sein Comeback geben wird. «Ich hoffe, dass ich bereit sein werde», sagt der Center. «Ich fühle mich fit, aber Trainings und Spiele sind halt nicht das Gleiche. In einem Halbfinalspiel zurückzukehren macht die Aufgabe nicht einfacher.» Es sei eine lange Zeit gewesen, so der Kanadier, «aber nun freue ich mich, wieder Teil des Teams zu sein. Ich werde versuchen, mit meiner einfachen Spielweise dem Team zu helfen, die Bullys zu gewinnen und so gut es geht die Davoser Linie um von Arx aus dem Spiel zu nehmen».

Auch Stürmer-Kollege Mark Mowers brennt auf einen Einsatz: «Ich werde nicht zu viel nachdenken und einfach mein Bestes geben. Klar, mir fehlt die Spielpraxis, und die Intensität ist in den Playoffs höher, aber ich werde deswegen nichts in meiner Vorbereitung ändern.» In einer Sturmreihe mit Montandon und Wirz wird Mowers in erster Linie defensive Pflichten zu erfüllen haben, «dennoch werden wir versuchen, auch in der Offensive etwas zu produzieren.»

Klare Erwartungen

Trainer Pelletier hat klare Erwartungen an das Duo: «Chouinard soll für uns die Anspiele gewinnen. Dies war ein grosses Manko im ersten Spiel. Ausserdem soll er ein Stütze im Boxplay sein. Von Mowers erhoffe ich mir, dass er der Leader der vierten Linie sein wird. Nicht mehr und nicht weniger.»

Man darf gespannt sein, wie sich die Wechsel in der Aufstellung auswirken werden. Gegen das offensiv ungemein starke Davos ist der Ausfall von Heins wahrlich ein Verlust. Andererseits: War gegen die ZSC Lions im Viertelfinal noch die Devise, ja keinen Gegentreffer zu erhalten, könnte gegen die Bündner das Motto auch lauten: Immer ein Tor mehr schiessen … Und so liesse sich auch das Vorziehen des offensiveren Mowers gegenüber Meunier erklären.

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