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Mit neuer Anlage Potenzial ausschöpfen

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Mit neuer Anlage Potenzial ausschöpfen

Skilifte Jaun AG auf Unterstützung der Gemeinde angewiesen

Die vergangene, schneereiche Saison habe gezeigt, dass in der Station Jaun die Anlagen verbessert werden müssen, um die Qualität des Skigebiets ausschöpfen zu können, betonte Verwaltungsratspräsident Anton Brülhart vor den Aktionären. Deshalb soll das Projekt Sesselbahn vorangetrieben werden.

Von WALTER BUCHS

«Im Nachhinein müssen wir feststellen, dass die vergangene Wintersaison nicht ganz gehalten hat, was wir von ihr erhofft hatten», stellte der Betriebsleiter der Skilifte Jaun, Jean-Marie Buchs, in seinem Bericht fest. Trotz verhältnismässig langer Saison – knapp 90 Betriebstage – und insbesondere in der zweiten Winterhälfte ausgiebig Schnee sowie «namentlich dank des neuen Pistenfahrzeugs Superpisten bis Saisonschluss» habe es nämlich an schönen Wochenenden gefehlt. Um gute Umsätze zu machen, seien diese unbedingt erforderlich, ergänzte Jean-Marie Buchs.

Attraktivität verbessern

Verwaltungsratspräsident Anton Brülhart lieferte am Freitagabend an der ordentlichen Aktionärsversammlung Im Fang weitere Erklärungen zum trotz gesteigerter Einnahmen «unbefriedigenden Betriebsergebnis»: In guten Wintern, wo in allen Stationen, auch in den tiefer gelegenen, Schnee liegt, finden jeweils weniger Wintersportler den Weg bis nach Jaun, das zuhinterst im Tal gelegen ist. In schneeärmeren Wintern komme Jaun hingegen seine Schneesicherheit zugute.

Für Anton Brülhart ist es deshalb unbedingt notwendig, dass Jaun seine Anlagen den Bedürfnissen und Erwartungen der Kundschaft anpasst, damit «die Qualität des Skigebietes und der Landschaft noch besser zur Geltung gebracht werden könne». Der Verwaltungsrat habe deshalb beschlossen, das Projekt Sessellift, mit dem der Gastlosen-Skilift ersetzt würde, mit «vollen Kräften voranzutreiben». Man sei sich bewusst, dass eine Riesenarbeit geleistet werden müsse, um die erforderlichen Eigenmittel aufzubringen.

Nach Ansicht des Verwaltungsratspräsidenten haben sich die Voraussetzungen auf Bundes- und Kantonsebene entscheidend verbessert. Auch auf der Ebene der Region sei akzeptiert worden, dass das Jauner Projekt vordringlich sei. Nun wird ein entsprechender Schritt auf der Ebene der Gemeinde erwartet, ohne den auch auf höherer Ebene nichts laufe. Gemäss Anton Brülhart hat der Verwaltungsrat schon verschiedentlich beim Gemeinderat vorgesprochen. Er habe dabei deutlich gemacht, dass die Tourismusgesellschaft, um überhaupt weitermachen zu können, einen jährlichen Grundbeitrag brauche und bei der Verwirklichung der neuen Anlage zusätzlich eine Defizitgarantie. Ohne einen Entscheid vorwegnehmen zu wollen, ermunterte Ammann Jean-Claude Schuwey die Skiliftverantwortlichen, ihre Bemühungen fortzusetzen.

Steigender Verlustvortrag

Aus dem von Verwalter Matthias Thürler erläuterten Betriebsergebnis ging hervor, dass die Einnahmen um rund 14 000 Franken gesteigert werden konnten. Die Aufwendungen nahmen aber um knapp 65 000 Franken zu. Dies ist namentlich auf die verlängerte Saison, Unterhaltsarbeiten und Verbesserung der Pistenmarkierung zurückzuführen. Das Geschäftsjahr endete mit einem Verlust von 99 000 Franken. Darin sind Leasingbeiträge für Pistenfahrzeug, Beschneiungsanlage und das neue Kassasystem im Betrag von gut 80 000 und Abschreibungen von knapp 83 000 Franken inbegriffen.

Betriebsleiter Jean-Marie Buchs gab zum Schluss den 20 anwesenden Aktionären bekannt, dass die Zusammenarbeit, wie sie seit zwei Jahren mit Adelboden/Lenk besteht, in der kommenden Saison auf das Saanenland (Gstaad) ausgedehnt werde. Schneesportler, die in Jaun eine Saisonkarte kaufen, könnten dann von Rougemont bis Frutigen überall Tageskarten zum halben Preis erhalten. Die Station Jaun-Dorf hoffe, dass dadurch der Verkauf von Saison-Abonnementen nochmals gesteigert werden könne. Weitere ähnliche Vergünstigungen seien in Vorbereitung, über die zu einem späteren Zeitpunkt informiert werde.

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