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Mit Sieg und Niederlage ins neue Jahr

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Autor: KURT MING

Erstmals seit vielen Monaten konnte Freiburg nach einer Meisterschaftspause wieder einmal ein Spiel für sich entscheiden. Im Sechs-PunkteSpiel am oberen Zürichsee gegen die zuletzt aufkommenden Lakers setzte sich der HCF am Ende etwas glücklich durch. Einen Tag später folgte dann leider im heimischen St. Leonhard schon wieder eine Ernüchterung.

Gigon mit schwachem Tag

Die Niederlage gegen Kloten war aufgrund des Chancenverhältnisses völlig unnötig. Leider zog Torhüter Olivier Gigon nun schon zum zweiten Mal in Folge einen schwachen Tag ein; er musste in diesem Match Caron ersetzen, der nach seinem durchzogenen Debüt in Rappi wegen erneuten Knieproblemen pausieren musste.

Auf den ersten Blick scheinen die am Wochenende geholten vier Punkte gar nicht so schlecht, mit etwas mehr Cleverness hätten es aber auch sechs werden können. Denn Kloten spielte nach seiner blamablen 7:2-Niederlage vom Vortag im St. Leonhard alles andere als unwiderstehlich. Aber zumindest zwei der drei Gegentore waren haltbar, und vorne war das Powerplay der Drachen wiederum ungenügend. Positiv verlief die Rückkehr der verletzten Spieler, dadurch konnte die Mannschaft einen viel höheren Rhythmus einschlagen. Dies hätte eigentlich auch gegen die Zürcher zum ersten Saisonsieg im dritten Anlauf reichen müssen.

Die besseren Nerven entschieden

Rappi hatte am Freitag in Biel überraschend verloren, trotzdem hätten die St. Galler mit einem Erfolg in diesem Sechs-Punkte-Spiel die Freiburger erstmals in dieser Saison im Klassement überholen können. Dass es nicht dazu kam, verdankten die Gäste einem guten letzten Drittel, in dem man vor dem Tor die besseren Nerven zeigte. Ausgerechnet der erstmals seit langem wieder zusammen spielende Sturm mit Sprunger, Bykow und Plüss sorgte dabei für die entscheidenden zwei Tore.

Eigentlich hatte der Match für das Pelletier-Team gar nicht optimal begonnen. Einmal mehr musste man wegen vielen unnötigen Strafen das halbe erste Drittel in Unterzahl durchstehen. Der Heimklub verpasste es jedoch vorweg im Mitteldrittel, den Match für sich zu entscheiden. Mit zunehmender Spieldauer konnte sich der HCF steigern, so dass der Sieg am Ende nicht einmal gestohlen war.

Viel Aufwand, wenig Ertrag

Mit dem Selbstvertrauen des Sieges hätte man den Freiburgern gegen Kloten im gestrigen Heimspiel eigentlich einen weiteren Sieg zugetraut, bei den Saanestädtern klappte aber im ersten Heimspiel im neuen Jahr im gut gefüllten St. Leonhard zu vieles nicht. Dies begann bei Torhüter Gigon, der in 65 Minuten inklusive Penaltyschiessen kaum einen Schuss richtig halten konnte, und hörte bei der ungnügenden Chancenauswertung auf. Zu allem Überfluss kam auch noch eine Prise Pech dazu; kurz vor Ablauf der Overtime traf Mowers nur die Torumrandung. Zweimal konnte Freiburg in diesem spielerisch nur durchschnittlichen Match scheinbar vorentscheidend in Führung gehen, praktisch postwendend glichen jeweils die Flieger ohne grossen Aufwand wieder aus. Bei den Drachen gefielen vorweg Jeannin sowie Wirz, der eines seiner besten Spiel seit seiner Rückkehr nach Freiburg zeigte. Erwähnenswert war zudem Collenbergs Treffer: Seinen Rush übers halbe Feld schloss der Bündner mit einem herrlichen Backhandschuss über Rüegers Fanghand ab. Einziger Wermutstropfen im sonst fairen Spiel war Beni Winklers Attacke auf Beni Plüss Mitte des Spiels, die wohl noch ein Fall für den Einzelrichter Reto Steinmann werden könnte.

Gegen Ende der Partie spekulierten die Zürcher dann auf ein Penaltyschiessen, im Wissen, mit Rüeger den an diesem Tag besseren Keeper zu besitzen. Und sie sollten recht behalten: Gigon konnte keinen einzigen der vier Penaltys halten! Trainer Pelletier nahm seinen Goalie allerdings in Schutz; in Davos habe man mit ihm ja auch schon eine solche Kurzentscheidung gewonnen.

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