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Mit Sonnenenergie in die neue Saison

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Anfang Oktober hat Freiburg-Gottéron seinen ersten offiziellen Match in der neuen Eishalle, der FKB-Arena, gespielt. Dank eines umfassenden Energiekonzepts werden diese und die drei anderen Gebäude Eishalle P2, Salle des Fêtes und Halle Omnisport, die ebenfalls zum Sportgelände St. Leonhard gehören, nun mit erneuerbarer Energie versorgt. Die Klasse 3B1, in der einige grosse Gottéron-Fans sind, liess sich das gesamte Energiekonzept von Luca Savoldelli von Groupe E bei seinem Klassenbesuch in Gurmels etwas genauer erklären.

Sonnenenergie auf dem Dach

Die 1982 erbaute Eishalle entsprach den heutigen Bedürfnissen punkto Komfort und Sicherheitsstandards nicht mehr. Darum wurde entschieden, die Eishalle zu renovieren und zu erweitern. Die Stadt Freiburg wollte ein beispielhaftes Projekt in Sachen Energie (Strom, Wärme und Kälte) entwickeln und ein Konzept für die Versorgung der vier Gebäude mit erneuerbarer Energie umsetzen. Dank einer engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Freiburg, Groupe E und L’Antre AG – der Eigentümerin der Eishalle – ist diese Idee Wirklichkeit geworden. Aus den Fotovoltaikkollektoren auf dem Dach der FKB-Arena wird Strom gewonnen, dies dank 3770 Quadratmetern an Solarmodulen.

Wie ein Kühlschrank

Vom Dach der FKB-Arena aus wird der Solarstrom durch Leitungen transportiert und fliesst dann unter anderem zur Kältemaschine. Diese ist dafür zuständig, dass der Boden unter der Eisschicht gekühlt wird, damit man Eis produzieren kann.

Bei der Produktion des Eises entsteht Abwärme, die mithilfe von Wärmepumpen wiederverwertet werden kann. Man könne sich dies wie bei einem Kühlschrank vorstellen, der beim Kühlen an der Aussenseite warm wird, also Abwärme produziert, erklärte Savoldelli. Von der Wärmepumpe aus, die selbst auch mit erneuerbarem Strom betrieben wird, wird die Wärme über ein Wärmeverteilungsnetz für die Heizungen und das Warmwasser in allen vier Gebäuden im St. Leonhard verwendet. Deckt die Wärmemenge den Bedarf des Gebäudekomplexes punktuell nicht, schliesst das Fernwärmenetz Freiburg die Lücken. Gibt es einen Überschuss, kann dieser in das Fernwärmenetz eingespeist werden.

Untereinander vernetzt

Für Licht, Monitore und den allgemeinen Stromverbrauch wird der benötigte Strom direkt von der Fotovoltaikanlage auf die vier Gebäude verteilt. Da alle Stromverbraucher untereinander vernetzt sind, wird der Grossteil, mehr als 75 Prozent, des Solarstroms vor Ort gebraucht. Der übrige Strombedarf des Gebäudekomplexes, der nicht von der Fotovoltaikanlage gedeckt wird, wird von Groupe E zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbarer Quelle gedeckt. Überschüssiger Solarstrom, etwa an Sommertagen, wird in das Stromnetz von Groupe E eingespeist und anderen Verbrauchern zur Verfügung gestellt. Eine automatische Steuerung überwacht dabei die Energieflüsse zwischen den vier Gebäuden. Das war ein wichtiger Punkt bei der Umsetzung des Projekts.

Nun ist zu hoffen, dass Gottéron mit diesen zukunftsorientierten energetischen Voraussetzungen, dem gut präparierten Eis, den geheizten Umkleidekabinen und den warmen Duschen eine energiegeladene und erfolgreiche Meisterschaft gelingt.

Zahlen und Fakten

Energieeffiziente Drachenhöhle

• Den HC Freiburg-Gottéron gibt es seit 1937.

• 1941 wurde die erste Halle von Gottéron unterhalb des Augustinerklosters gebaut.

• Der Umbau zur neuen Eishalle im St. Leonhard dauerte 30 Monate.

• 100 Millionen Franken kostete der Bau der FKB-Arena.

• Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach hat die Fläche eines halben Fussballfelds.

• Jährlich produziert die Eishalle 700 000 kWh Strom, das entspricht dem jährlichen Energieverbrauch von 200 Haushalten.

• Der Strom-Gesamtverbrauch pro Jahr des ganzen Sport-geländes St. Leonhard beträgt 3 Millionen kWh. Dies ist etwa so viel, wie 850 Haushalte verbrauchen.

• Der Wärmeverbrauch der Sportanlage beläuft sich auf 2 900 000 kWh pro Jahr. Die neue FKB-Arena braucht gut die Hälfte davon.

• Pro Jahr verbrauchen die Gebäude 21 845 Kubikmeter Wasser.

• Die neue Eishalle hat 6394 Sitzplätze und 2540 Stehplätze.

• In der Halle befinden sich 12 Buvetten, 6 Restaurants und 336 Logenplätze.

• Es gibt knapp 200 Bildschirme in der ganzen Arena.

• Mit einer Smartphone-App können Zuschauer Tickets buchen und Speisen und Getränke bestellen.

 

Klasse 3B1, OS Gurmels

 

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