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Mitte März hebt ein Kran die Brücke weg

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Der Countdown für die Sanierung der historischen Passerelle am Bahnhof von Kerzers läuft. Die SBB haben gestern die Anwohner per Flugblatt über die anstehenden Arbeiten informiert. In den kommenden Wochen finden die Vorbereitungen für die Demontage der Passerelle statt. «Das Bauteam richtet die Bauplatzinstallationen ein, sperrt einen Teil der Velounterstände im Bereich der Passerelle und nimmt Rodungen vor», schreiben die SBB.

Nachtarbeiten sind vorgesehen vom 25. Februar bis 1.  März. Diese finden in den Nächten von Montagabend bis Freitagmorgen statt, jeweils von 22.30 Uhr bis 5.30 Uhr. Die Arbeiter bauen in diesen Zeiten den Fahrleitungsschutz sowie Betonplatten aus und entfernen Kandelaber.

Einige Zuschauerinnen und Zuschauer werden sich wohl in der Nacht vom 18. auf den 19.  März am Bahnhof einfinden. Dann «baut ein schwerer Pneukran die Passerelle in gros­sen Einzelteilen aus», kündigen die SBB an. Der Abbau der Treppentürme ist vorgesehen in den Nächten bis Ende März.

In Oensingen (SO) wird die Passerelle sandgestrahlt, defekte Teile werden ersetzt und anschliessend werde die Stahlkonstruktion mit einem Korrosionsschutz- und Endanstrich versehen, so die Angaben des Vereins Passerelle Kerzers. Dieser engagiert sich für die Instandsetzung des Bauwerks von 1909.

Die restaurierte Passerelle soll ab August wieder an ihren Platz am Bahnhof zurückkehren. Das genaue Datum wollen die SBB später bekannt geben.

Weil einige Arbeiten nahe der Fahrleitung und der Züge stattfinden, müssten diese in der Nacht bei ausgeschalteter Fahrleitung durchgeführt ­werden, so das Eisenbahnunternehmen. Abweichungen im Terminplan seien möglich.

Schützenswertes Kulturobjekt

Die Passerelle bildet mit dem Stellwerk von 1901, dem Bahnhofgebäude von 1875 und einem Güterschuppen ein eisenbahnhistorisch einmaliges Ensemble. Das Bauwerk ist auf Bundes- und Kantonsebene als schützenswertes Kulturobjekt erfasst. Vor einem Jahr machten die FN publik, dass die SBB, der Verein Passerelle Kerzers und die Denkmalpflege von Bund, Kanton und SBB sich auf ein Projekt zur Restaurierung geeinigt hatten. Die Gesamtkosten wurden mit rund 1,35 Millionen Franken veranschlagt. Um 100 000 bis 150 000 Franken zu sparen, verzichteten die SBB auf eine Beleuchtung des Übergangs. Der Passerelle-Verein möchte nun selbst die dafür not­wendigen finanziellen Mittel ­sammeln.

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