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Mittels Präsenz und Prävention die bürgernahe Polizeipolitik umsetzen

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Das Projekt der bürgernahen Polizei nimmt im Sensebezirk immer mehr Form an. Nach Düdingen folgte nun Flamatt mit der Einweihung des Polizeipostens an der Bernstrasse 10. Plaffeien ist nächste Woche an der Reihe. Nur Tafers sei noch in der alten Konfiguration, sagte der Regionenchef des Saane- und Sensebezirkes, Gallus Risse. Dies werde in naher Zukunft noch so bleiben.

Nähe schafft Vertrauen

«Die Bedeutung einer dezentralen Polizei in Freiburg ist gross. Dies bemerken wir auch durch die heutige Präsenz politischer Grössen, die uns an dieser Einweihung des Polizeipostens in Flamatt mit ihrer Anwesenheit beehren», begrüsste Oberstleutnant Philippe Al­lain, Chef der Gendarmerie, die zahlreichen Gäste und wandte sich dabei an den Staatsratspräsidenten Maurice Ropraz (FDP) sowie den Präsidenten des Grossen Rates, Bruno Boschung (CVP). Durch den bürgernahen Polizeiposten könne der Kontakt zur Bevölkerung gesichert und Vertrauen aufgebaut werden, sagte Allain.

«Es ist der Wille des Staates, die Nähe der Polizei zu den Bürgerinnen und Bürgern zu fördern. Die erhöhte Präsenz der Polizei soll deshalb nicht nur in der Agglomeration gewährleistet sein, sondern auch in den Gemeinden und auf dem Land», sagte der Sicherheits- und Justizdirektor Maurice Ropraz. Er fügte hinzu, dass der neue Polizeiposten in Flamatt den Einwohnern die nötige Sicherheit biete, damit das soziale Zusammenleben in einer Gemeinde aufblühen könne.

Bruno Boschung, der selbst im benachbarten Wünnewil wohnhaft ist, stimmte den Vorteilen der bürgernahen Polizei zu und ergänzte, dass besonders die Prävention gefördert werden müsse: «Durch die permanente physische Präsenz der Polizisten kann die Lebensqualität in den Gemeinden und der Region verbessert und gestärkt werden.» Auch sei es wichtig, die neuen Räumlichkeiten zu einem zeitgemässen Polizeiposten auszubauen, damit nicht nur die Einwohner ein Sicherheitsgefühl erlangten, sondern auch die Polizisten ihre Arbeit effizient und geschützt durchführen könnten, sagte Boschung.

Sichere Infrastruktur

Zuvor befand sich der Polizeiposten in einem weniger zentralen Wohngebäude, welches im Besitz des Kantons Freiburg war, und hatte eine Fläche von nur 55 Quadratmetern. Nun ist der Staat Mieter der alten Eisenwarenhandlung Saner an der Bernstrasse 10; jetzt ist der Polizeiposten 137 Quadratmeter gross. «Dank der grösseren Fläche konnten wir das neue Lokal den aktuellsten Bedürfnissen und Tätigkeiten des Polizeialltags anpassen», erklärte der Freiburger Kantonsarchitekt Gian Carlo Chiové. Für 50 000 Franken wurde das Lokal während sechs Monaten umgebaut, am 1. Juli bezog die Polizei in Flamatt ihren neuen Arbeitsplatz.

Der alte Standort habe keine funktionelle Einteilung gehabt, sondern sei vielmehr ein offener Raum gewesen, so Regionenchef Risse. Die Sicherheit der Polizisten sei somit nicht genügend gewährleistet gewesen. «Der neue Schalter ist gut abgeschirmt, so dass die Polizisten vor Angriffen geschützt sind. Zusätzlich gibt es einen lärmgeschützten Raum, um Einvernahmen durchzuführen», erklärte Risse.

«Die permanente Präsenz der Polizisten kann die Lebensqualität in der Region verbessern.»

Bruno Boschung

Präsident des Grossen Rates

Vandalenakt

Die Sprayer sind noch nicht gefasst

Kurz vor der Inbetriebnahme des neuen Polizeipostens in Flamatt schmierten unbekannte Täter beleidigende Parolen an dessen Fensterfront (die FN berichteten). Gallus Risse, Regionenchef des Saane- und Sensebezirkes, erklärte, dass die Täter noch nicht ausfindig gemacht werden konnten. Der Sachschaden sei gering; es sei nur eine Reinigung nötig gewesen. Die Polizei vermute keinen direkten Zusammenhang mit den Schmierereien am Polizeiposten in Laupen.

jp

 

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