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ML-CSP sucht weitere Kandidatin

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Die Liste der Nationalratskandidaten der Mitte links – CSP weist vier Herren und zwei Damen auf. Wie der kantonale Co-Präsident Philippe Wandeler an der Generalversammlung der ML-CSP Sense am Mittwochabend sagte, sucht die Partei mit Vorliebe noch eine Frau aus dem Sensebezirk, um die Liste zu vervollständigen. Er hofft, dass so der dritte linke Sitz zurückerobert werden kann und dieser an die Grünen oder eben an die ML-CSP geht.

Die 53-jährige Kandidatin Anita Johner-Tschannen, Unternehmerin, Gemeinderätin von Düdingen und Mitglied des Stiftungsrats des Pflegeheims St. Wolfgang, hatte an der Versammlung Gelegenheit, sich den anwesenden 17 Mitgliedern vorzustellen. Werde sie gewählt, werde sie sich vor allem in der Familien- und Bildungspolitik, aber auch für die Frauenförderung einsetzen, sagte sie. Besonders eine bessere ausserschulische Betreuung der Kinder liege ihr am Herzen. Auch das duale Berufsbildungssystem müsse gestärkt werden. Ein grosses Anliegen ist ihr die Aufwertung der Frauen in den bäuerlichen Betrieben. «Die Frauen müssen oft ohne Lohn und ohne soziale Absicherung auf dem Hof mitarbeiten», kritisierte sie und will auch gegen unnötige Regulierungen für KMU kämpfen.

Präsident gesucht

Die Partei sucht auch einen Präsidenten oder eine Präsidentin, wie Vizepräsidentin und Grossrätin Bernadette Mäder-Brülhart mitteilte. Der Vorstand erfuhr im September, dass Bruno Werthmüller nach anderthalb Jahren seinen Rücktritt bekannt geben musste, dies aus beruflichen Gründen – langer Arbeitsweg im neuen Job. Der Syndic von Heitenried bleibe aber der CSP treu.

Über die Tätigkeit der ML-CSP im Kantonsparlament berichtete Grossrat Urs Perler. Dabei erwähnte er vor allem die kantonale Steuerreform. Er begrüsste zwar, dass die Unternehmen 30 Millionen Franken Ausgleichszahlungen für Kinderkrippen, Familienzulagen und höhere Prämienvergünstigungen leisten. Weil der Steuersatz der Unternehmen von 19,86 auf 13,72 Prozent gesenkt werde, befürchtete er Steuer­aus­fälle von 80 Millionen Franken für den Kanton, Gemeinden und Pfarreien. «Es ist nicht ausgeschlossen, dass etliche Gemeinden deshalb eine Steuererhöhung ins Auge fassen müssen», sagte er. Das Referendum habe die Partei aber nicht unterstützt, weil dann wohl keine bessere Vorlage präsentiert würde. Die ML-CSP war auch gegen verlängerte Ladenöffnungszeiten.

Enttäuscht waren die ML-CSP-Grossräte, weil ihre Motion für Ergänzungsleistungen für einkommensschwache Familien bereits im Jahre 2010 überwiesen, aber immer noch kein Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt wurde.

Urs Perler führte weitere Vorstösse der Partei auf, unter anderen die Förderung des zweisprachigen Unterrichts und die Einführung von Beisitzern am Friedensgericht.

Mehr Jungwähler gewinnen

Kassier Stephan Roux konnte eine Rechnung 2018 mit einem Gewinn von 4090 Franken präsentieren. Bruno Baeriswyl seinerseits forderte vom Vorstand ein Konzept zur Gewinnung von Jungwählern, zum Beispiel mit Aktionen. Als er sich in der Runde umblickte, stellte er eine Überalterung der Mitglieder fest.

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