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Modefirma Yendi meldet Konkurs an

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Alle Rettungsversuche waren umsonst: Am Dienstag haben die Verantwortlichen der Modehauskette Yendi beim zuständigen Gericht um Eröffnung des Konkursverfahrens ersucht. Die Firma hat ihren Sitz in Bulle und betreibt in der ganzen Schweiz über 100 Filialen. Sie beschäftigt insgesamt rund 500 Personen, 80 davon am Firmensitz im Hauptort des Greyerzbezirks und 40 weitere in den Freiburger Filialen. Im Schreiben an die Belegschaft schreibt die Yendi-Führung vom schwierigen Umfeld, in dem sich der Detailhandel bewege. Das neue Direktorenteam habe versucht, die finanzielle Situation der Modekette zu verbessern. «Leider konnten diese Ziele nicht erreicht werden», heisst es in dem Schreiben. Angesichts der Schwierigkeiten habe das Direktorenteam auch nach einem Käufer gesucht. Auch diese Option habe sich zerschlagen. «Wir waren deshalb gezwungen, dem Richter unsere Situation zu eröffnen», schreibt die Yendi-Führung weiter.

Bei den Bemühungen um eine Rettung des Unternehmens war auch der Kanton involviert. Wie Staatsrat Olivier Curty (CVP) den FN sagte, habe er mit Banken um eine Nachfolgelösung verhandelt. «Ein potenzieller Freiburger Käufer habe sich über das Wochenende zurückgezogen», so Curty. Das Amt für den Arbeitsmarkt kümmert sich ab heute mit einem Team am Yendi-Sitz um die Mitarbeiter. Massnahmen wurden getroffen, um den drei Lehrlingen die Fortsetzung ihrer Ausbildung zu ermöglichen.

uh/sda

Bericht Seite 7

«Ein potenzieller Freiburger Käufer hat sich zurückgezogen.»

Olivier Curty

Staatsrat

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