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Moderne Räume in rustikaler Hülle

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Moderne Räume in rustikaler Hülle

Am Sonntag wird die umgebaute Pfarr-Schür in Gurmels eingesegnet

Die Umbauarbeiten an der Pfarr-Schür in Gurmels sind beendet. Am Sonntag wird das neue Pfarreizentrum eingeweiht.

Von PATRICK HIRSCHI

Rund ein halbes Jahr haben die Arbeiten in der Pfarrpfrund gedauert. Auf den ersten, flüchtigen Blick hat sich die Aussenansicht des ehemaligen landwirtschaftlichen Ökonomiegebäudes kaum verändert.

Und doch: Wo einst das grosse Tenntor stand, ist jetzt ein Eingang aus Glas. Und von der Fassade sind in regelmässigen Abständen Holzlatten entfernt worden. Dahinter zeigen sich grosse neue Fenster.

Aussen so gut wie gar nichts verändern und innen einen modernen Raum gestalten, der die ursprüngliche Aufteilung weiterhin sichtbar macht – so lautete das Konzept von Paul Philipona vom Büro Architectonica 2000 aus Murten. Dabei wurden auch Details berücksichtigt. Die Futterkrippen zum Beispiel ragen immer noch in die Eingangshalle hinein, funktionieren jetzt aber als Ablagefläche.

Der hohe Eingangsbereich – einst das Tenn – ist von beiden Seiten betretbar. «Der offizielle Eingang wird aber jener abseits der Strasse», erklärt Pfarrer Jean-Marie Juriens bei der Besichtigung.

Neue Brandmauer zwischen
Ökonomie- und Wohnteil

Kernstück des neuen Pfarreizentrums ist ein grosser Saal für etwa 100 Personen. Er befindet sich dort, wo einst der Stall stand. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Sitzungszimmer, das als Büro für zukünftige Pfarreischreiber dienen könnte. Die jetzige Schreiberin, Heidi Bähler-Kurzo, hat aber gemäss Juriens noch genug Platz bei sich zu Hause.

Neben sanitären Einrichtungen wurde im Erdgeschoss auch eine neue Küche eingebaut. Bisher nutzten die Pfarreivereine unter anderem die äusserst antiken Einrichtungen im Wohnhaus der Pfarrpfrund.

Im ersten Stock hat es noch keine neuen Räume. Allerdings kann dieser Boden zu einem späteren Zeitpunkt mit weiteren Sitzungszimmern ausgebaut werden.

Auf der ehemaligen Heubühne wurde ein neuer Boden eingelegt. Ansonsten wurden an diesem halboffenen Raum noch keine Veränderungen vorgenommen. Vorläufig kann er daher nur im Sommer benutzt werden.

Das Pfarreizentrum steht im ehemaligen Ökonomieteil der Pfarrpfrund. Dort, wo dieser Teil ans Wohnhaus angrenzt, wurde eine neue Brandmauer aus Ziegelstein errichtet, verstärkt durch Betonpfeiler.

Der alte Speicher ist
das nächste Umbauprojekt

Die Umbaukosten für die Pfarrei belaufen sich auf etwa 850 000 Franken. «Wir haben bis Ende letzten Jahres unsere alten Schulden abbezahlt», sagt Heidi Bähler. So stelle die Finanzierung des Zentrums kein Problem dar.

Beim ehemaligen Wohnhaus, wo der Jugendarbeiter sein Büro hat, musste ebenfalls etwas gemacht werden. Der Dachstock war in einem schlechten Zustand. Für dessen Sanierung kam aber die Pfarrpfrund als Eigentümerin der Liegenschaft selber auf. Die Pfarrei musste sich daran nicht beteiligen.

In einem der Räume im Wohnhaus wurde ein neuer Boden eingelegt. Damit steht der Pfarrei ein weiteres Sitzungszimmer zur Verfügung. Und die Heizung wurde ebenfalls erneuert.

Jean-Marie Juriens hat bereits weitere Umbaupläne. Zusammen mit Freiwilligen will er diesen Sommer den alten Speicher vor der Pfarr-Schür restaurieren. Dort können zum Beispiel Basteleien aus Jubla-Gruppenstunden zwischengelagert werden. Und im oberen Stock soll ein Diskussionsraum entstehen.

Die Räumlichkeiten des Zentrums benötigt die Pfarrei in erster Linie für sich selber, insbesondere für die vielen Vereine, die ihr unterstellt sind. Bisher mussten diese sich in den Schulhäusern oder Wirtschaften treffen. «Und Vorstandssitzungen fanden oft zu Hause in meiner Stube statt», sagt der Pfarrer. Auch Dritte sollen aber die Möglichkeit haben, die neuen Räume zu mieten.

Diesen Sonntag wird die Einweihung des neuen Pfarreizentrums gefeiert. Das Fest beginnt mit einem Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche. In einer feierlichen Prozession geht es anschliessend weiter zur Pfarr-Schür, wo die Einsegnungzeremonie stattfindet. Der Architekt sowie Pfarreipräsident Guido Egger werden am anschliessenden Apéro ein paar Worte an die Anwesenden richten, bevor das Mittagessen serviert wird. Organisiert werden die Feierlichkeiten vom Seelsorgerat Gurmels.

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