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Mona Vetsch, Moderatorin

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nachgefragt bei…

Mona Vetsch, Moderatorin

Wie haben Sie Ihre Jugendzeit verbracht?

Ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen, wir waren also viel draussen. Bäche gestaut, Verstecken gespielt, Schneckenfarmen gebaut und solche Sachen. Meine Schwester ist zwei Jahre jünger, und wir haben uns super verstanden. Ausserdem habe ich schon immer viel gelesen und geschrieben. Ich hatte zehn Brieffreundinnen. Heutzutage würden wir wahrscheinlich SMS versenden, aber damals schrieb man sich seitenlange Briefe über Ferienerlebnisse, Schulkollegen und geheime Schulschätze und so.

Was war Ihr Kindheits- bzw. Jugendtraum?

Journalistin wollte ich schon immer werden, aber ich dachte früher eher ans Schreiben. Radio und Fernsehen sind ja so weit weg, wenn man in einem kleinen Dorf aufwächst, daran getraut man sich nicht mal zu denken. Da waren meine anderen Berufsziele als Kind schon realistischer: Coiffeuse oder Krankenschwester.

Warum sind Sie heute, wer Sie sind?

Ich falle sofort in Ohnmacht, wenn ich Blut sehe – Krankenschwester konnte ich also nicht werden … In der Gymi-Zeit wollte ich mein Geld so früh wie möglich selbst verdienen, also habe ich für Thurgauer Zeitungen Regional-Geschichten geschrieben. Nach der Matura bekam ich eine Stelle beim Lokalradio Thurgau, wo ich neben dem Studium arbeitete. Die Leidenschaft fürs Radio hat mich seither nicht wieder losgelassen. Der TV-Job kam als drittes dazu und war reines Glück. Und ist es heute noch.

Waren Sie gut in der Schule?

Ich hatte nie Probleme in der Schule, lernte gern und schnell. An das Meiste erinnere ich mich gar nicht mehr. Man vergisst die problemlosen Dinge ja viel schneller als die Knörze und Kämpfe.

Was für eine Ausbildung haben Sie gemacht, und gab es da Hindernisse, die Sie überwinden mussten?

Ich habe die Wirtschafts-Matura gemacht in Frauenfeld. Da war das grösste Hindernis der Schulweg, weil unser Bauerndorf keine öffentlichen Verkehrsmittel hatte und wir weit weg von Frauenfeld wohnten. Ich habe dann einige Jahre im Schüler-Wohnheim gelebt. Studiert habe ich Wirtschaft und später Politikwissenschaften, beides aber nicht abgeschlossen. Der Journalismus war am Ende halt immer wichtiger.

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