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Monatelang mit einer Idee schwanger

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Tildy Schmid

«Der Besucher soll sich auf Gefühle einlassen und seine Gedanken weiterspinnen», sagt Brigitta Fasnacht, Murten, zu ihren Werken. Daher hat sie ihren abstrakten Werken in Öl auch keine Titel gegeben. «Die Interpretation ist freigestellt», so die weitgereiste Murtnerin, die zur Ölmalerei aufgrund der fliessend harmonischen Bewegung der Pinselführung gefunden hat.

Ideen aus dem Alltag

Susanne Lüthi aus Gempenach hat sich erst nach gutem Zureden von Freunden dazu entschlossen, ihre Acrylwerke der Öffentlichkeit vorzustellen. Zwei Werke liegen ihr besonders am Herzen. Das Bild «Goldregen» schafft mit seinem warmtonigen Hintergrund Spannung zu den im Vordergrund angeordneten transparenten goldenen Würfeln. Das quadratische Bild «Koralle» widerspiegelt das Licht des Himmels im grün-blau-weissen Wasser, in dem die Koralle in vielschichtigem Rot dominiert. Anstösse zum Malen findet die Künstlerin in Alltag und Umgebung.

Aquarell und Acryl

Die Schwerpunkte, die sich Christina Kläfiger, Kerzers, für die Art Eiss in Ins setzte, laufen auf zwei Schienen. Da sind Aquarell-Malereien, die einen zarten, gegenständlichen Bogen quer durch die Jahreszeiten spannen. «Aquarellieren bedeutet für mich eine Reduktion auf das Wesentliche», sagt die ausgebildete Grafikerin, die schon seit über zehn Jahren Malkurse erteilt («artechristina»). «Ich liebe aber auch Acryl, denn mit dieser Technik drücke ich mich abstrakt aus.»

Farbe oder Formen inspirieren sie zu Werken, die oft ihre Lieblingsfarben, ein Spektrum von Orange bis Rot, enthält. Ein kleines Büchlein begleitet sie überall hin, darin notiert Christina Kläfiger Ideen in winzigen Skizzen.

Ein längerer Prozess

Übereinstimmend sagen alle acht Kunstschaffende der diesjährigen Art Eiss, dass sie monatelang mit einer Idee «schwanger» gehen würden. Erst nach persönlichen, einsamen Kämpfen und viele Arbeitsstunden später ist die Aussage eines Bildes für sie «stimmig». Dieses Ringen um Klarheit, gepaart mit der Technik des Malens, bildet den faszinierenden Dialog zwischen Werk und Künstlerin, ist die Grundlage des Kunstschaffens. Dem Ausdrucksmalen hat sich Anneliese Ingold, Kerzers, verschrieben. Sie malt und schreibt. Soeben hat sie ihr zweites Büchlein «Höhenflüge» illustriert. An der achten Art Eiss in Ins lassen sich überraschende Kleinode entdecken, indem man Farben und Formen auf sich wirken lässt und dennoch genau hinschaut.

Art Eiss: www.dorfverein-ins.ch

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