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Monica Engheben tritt zurück

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Autor: irmgard Lehmann

Aufgrund der neuen Staatsverfassung musste der Kanton Freiburg die Staatskanzlei vom Sekretariat des Grossen Rates trennen. So wurde 2005 das Generalsekretariat geschaffen. Die heute 34-jährige Neuenburgerin Monica Engheben gewann damals mit 64 zu 62 Stimmen das Rennen gegen den Vizekanzler Gérard Vaucher und wurde die erste Generalsekretärin des freiburgischen Grossen Rates. Nun hat Engheben demissioniert, weil sie zur Staatskanzlerin des Kantons Neuenburg gewählt wurde.

Noch muss das Datum des Amtsantrittes in Neuenburg festgelegt werden. Der Grosse Rat Freiburg wünscht jedoch, dass Engheben noch bis Ende der Junisession in Freiburg auf ihrem Posten bleibt, wie Pierre-André Page, Präsident des Grossen Rates, sagte.

Für Page kam die Demission überraschend. Der Grossratspräsident zeigte allerdings Verständnis für das Handeln der Generalsekretärin, im Heimatkanton für das Kanzleramt zu kandididieren. In Neuenburg wird Engheben die Nachfolge von Jean-Marie Reber antreten; dieser geht Ende Mai in Pension.

Im Jahr 2005 hatten sich für das Generalsekretariat 22 Personen beworben, darunter auch der damals 60-jährige Vizekanzler Gérard Vaucher. Dieser ist inzwischen in Pension gegangen. Ein weiterer Kandidat war Antoine Geinoz, Journalist und einstiger Generalsekretär des Verfassungsrates. Er hat inzwischen bei der kantonalen Gesundheitsdirektion eine Stelle als Generalsekretär angetreten.

Wie das Freiburger Parlament mitteilt, wird das Büro des Grossen Rates an seiner nächsten Sitzung diskutieren, wie die künftige Generalsekretärin oder der künftige Generalsekretär des Grossen Rates gewählt wird.

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