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Monsieur Hotdog auf drei Rädern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der dreirädrige «Camion Rouge» mit seinen nach oben aufklappbaren Türen fällt sofort auf. Dass sich im roten Kleinwagen mit selbstkonstruierter Küche eine Hotdog-Bude der besonderen Art verbirgt, passt ganz und gar zum einfallsreichen Verkaufskonzept von Bastien Masset. Vier Hotdog-Variationen bietet der 27-jährige Greyerzer aus Estavannens derzeit in der Stadt Freiburg zum Verkauf an.

Hotdog mit allerhand

 «Le Colombo», «Le Derrick», «Le Brooklyn» oder «Le Danske Pølse» nennen sich seine Hotdogs. Die Namen sind nicht etwa zufällig ausgewählt–hatte doch der berühmte Inspektor Derrick zum Beispiel besonders gerne Sauerkraut. Entsprechend ist «Le Derrick» mit Sauerkraut, Speck und Honig-Senf angereichert. Wer es etwas schärfer mag, probiert am besten «Le Colombo»: ein feuriger Chili-Hotdog mit Erdnüssen. Spätestens jetzt will man wahrscheinlich am liebsten alle von Massets Kreationen einmal getestet haben. Eine weitere Besonderheit von «Le Camion Rouge»: Der Kunde kann seinen Hotdog in der Deluxe-Version, das heisst mit einer Bratwurst, oder auch ganz normal mit einem Wienerli geniessen. Auch Vegetarier sind bei Masset gut bedient: Für sie gibt es eine Tofu-Wurst.

Hotdog-Kultur im Norden

Inspiriert wurde Masset 2012 auf einer dreimonatigen Reise, die ihn von Berlin nach Dänemark führte. Im Süden Dänemarks habe er seinen «ersten richtigen Hotdog» gegessen, so der junge Greyerzer. In Dänemark und überhaupt in Skandinavien seien Hotdog-Stände weit verbreitet. «Es gibt dort eine regelrechte Hotdog-Kultur», hält der unkonventionelle Unternehmer fest. «Die Hotdogs werden aber auch dort mit Fleisch und nicht mit Fisch zubereitet», fügt er lachend hinzu.

Das Image aufbessern

Die Tatsache, dass es Hotdogs in dieser Art in der Schweiz nicht gibt und dass der Hotdog in der Schweiz kein besonders gutes Image hat, bewog Masset schliesslich zur neuen Geschäftsidee. Dabei kam Masset zugute, dass er an der Hotelier-Schule in Lausanne seinen Bachelor erworben und unter anderem in London und Genf in Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet hat. Auch von seinen Kenntnissen in der Buchhaltung kann Masset profitieren.

Bezug zur Realität

Reich wird Masset mit seiner Geschäftsidee nicht. «Ich esse immer noch Hotdogs und nicht Kaviar», sagt er grinsend. Er sei aber selber erstaunt, dass das Geschäft so schnell und so gut angelaufen sei. Der Mut zur Eigenwilligkeit hat sich für Masset bereits heute ausbezahlt; der Job macht ihm Spass. «Ich kann hier etwas machen, das einen direkten Bezug zur Realität hat. Ich würde es sofort wieder tun», sagt er. Der einzige Nachteil sei manchmal, dass er alleine unterwegs sei. Das Arbeiten im Team fehle ihm zeitweise. Doch unter anderem durch seine Hobbys–Masset singt in einem Jazz- und Klassikchor in Lausanne und wird sich demnächst in einer Operette in Freiburg beweisen–kann er seine Kontakte pflegen.

Mittlerweile hat Masset eine Stammkundschaft. Neue Hotdog-Kreationen seien daher in Planung. «Schliesslich will ich meinen Kunden ja auch eine Abwechslung bieten.» Für Masset war es ausser- dem von Anfang an wichtig, auf regionale Produkte zu achten. So bezieht er die mit der «Medaille d’Or» preisgekrönte Bratwurst beispielsweise bei einem regionalen Metzger aus Giffers.

Der innovative Greyerzer hat während seiner Kindheit oft in Giffers und im Sensebe- zirk verkehrt, war doch sein Grossvater Louis Masset einer der ersten Ärzte im Sensebezirk. Nun hat also auch sein Enkel eine Vorreiterrolle inne–wenn auch auf ganz ande- rem Territorium.

Zum Projekt

Hotdogsvom «Camion Rouge»

Der rollende Hotdog-Stand «Le Camion Rouge» ist derzeit an fünf Mittagen pro Woche in Freiburg stationiert. An folgenden Standorten verkauft Bastien Masset von 11.30 bis 13.30 Uhr Hotdogs: am Montag und Samstag vor dem Groupe-E-Gebäude im Perolles, am Dienstag und Donnerstag vor der Kirche Christ-König an der Perollesstrasse, und am Freitag vor dem Postgebäude neben dem Bahnhof. «Le Camion Rouge» kann auch für Anlässe gemietet werden.ah

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