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Mont-Vully macht saftigen Gewinn

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In ihrer ersten Rechnung nach der Fusion von Bas- und Haut-Vully weist die Gemeinde Mont-Vully einen hohen Gewinn aus: Bei einem Aufwand von 18,8 Millionen Franken beträgt der Gewinn knapp 1,6 Millionen Franken. Die Steuereinnahmen sind um rund 5,6 Millionen höher ausgefallen als budgetiert. Der Blick auf die kommenden Jahre zeigt jedoch, dass dies wohl nicht so bleiben wird: Wie die Gemeinderätin Andrea Kämpfer am Dienstagabend an der Gemeindeversammlung ausführte, rechnet der Gemeinderat ab 2020 mit einem Verlust. Die Bürgerinnen und Bürger sagten ohne Gegenstimme Ja zur Rechnung 2016.

Aktive Bodenpolitik

Ebenfalls befürwortete die Gemeindeversammlung den Kauf einer Parzelle im Industriegebiet von Sugiez. Es handelt sich dabei um ein Grundstück von rund 10 700 Quadratmetern an der Industriestrasse, welches sich in Privatbesitz befindet. Der Preis pro Quadratmeter beträgt 100 Franken. Zu dem Kauf gab es kritische Stimmen und Fragen aus der Versammlung. So wollte eine Bürgerin genauer wissen, weshalb die Gemeinde das Land kaufen will. «Im Sinne einer aktiven Bodenpolitik wollen wir mitbestimmen können, wer sich künftig auf dem Grundstück ansiedelt», erklärte Syndic Pierre-André Burnier. Es gehe darum, das Beste für die Gemeinde herauszuholen.

Ein Bürger stellte die Frage in den Raum, ob es der richtige Moment ist, das Land zu kaufen. Ein anderer Votant verlangte, vorgängig genauere Regeln aufzustellen für den späteren Verkauf durch die Gemeinde. Burnier gab zu bedenken, dass es der Gemeinde nicht zuletzt wichtig sei, sagen zu können, wer das Land nicht kaufen darf. Es habe bereits Fälle gegeben, bei denen die Ansiedlung einer Firma in der Gemeinde nicht von Vorteil gewesen sei und Probleme für die Gemeinde mit sich gebracht habe. Die Versammlung nahm das Geschäft mit sieben Gegenstimmen klar an.

emu

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