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Mord und Machtkämpfe im Kloster

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Düdingen Mit dem Roman «Der Name der Rose» gelang dem italienischen Schriftsteller Umberto Eco 1980 der internationale Durchbruch. Ebenso erfolgreich wurde 1986 die Verfilmung des Stoffes mit Sean Connery in der Hauptrolle. Weniger bekannt sind ein deutschsprachiges Hörspiel, ein Brettspiel oder gar ein Song der Heavy-Metal-Band Iron Maiden, die allesamt auf Ecos Erfolgsroman beruhen. Warum also sollte der Stoff nicht auch als Schauspiel funktionieren? Das sagte sich das Theater des Ostens Berlin, das «Der Name der Rose» in einer fast dreistündigen Inszenierung auf die Bühne bringt. Am Samstag ist das Stück im Podium Düdingen zu sehen.

Historischer Hintergrund

Die Geschichte spielt im Jahr 1327, vor dem historischen Hintergrund eines Streites zwischen dem Papst und den Mönchsorden. Der englische Franziskanermönch William von Baskerville und sein Adlatus Adson von Melk reisen im Auftrag des Kaisers zu einem abgelegenen Kloster im Apennin, um ein Treffen zwischen Abgesandten des Papstes und ketzerischen Mönchen zu organisieren.

Kurz nach ihrer Ankunft kommt es im Kloster zu einer mysteriösen Mordserie, und der Abt bittet William und Adson um Hilfe bei der Aufklärung. Bei ihren Nachforschungen stossen die beiden auf Machtkämpfe, Intrigen und Fanatismus und dringen immer tiefer in die dunklen Seiten des Klosterlebens vor.

Hochkarätiges Ensemble

Regisseurin Vera Oelschlegel ist es gelungen, den vielschichtigen Roman so für die Bühne zu bearbeiten, dass die wesentlichen Elemente der Handlung erhalten blieben und auch viele historische, theologische und philosophische Bezüge vermittelt werden.

Zum Erfolg des Stückes trägt nicht zuletzt das hochkarätige Schauspiel-Ensemble bei, allen voran Dieter Wien in der Rolle des William von Baskerville. Der Schauspieler hat während 40 Jahren das Maxim-Gorki-Theater Berlin geprägt und ist auch vom Fernsehen bekannt, unter anderem aus den Krimiserien «Tatort» und «Polizeiruf 110». cs

Podium, Düdingen. Sa., 15. Januar, 19.30 Uhr.

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