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Müllberge am Strassenrand

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kampagne zur Verhinderung von Strassenabfällen lanciert

Vor zwei Jahren schon haben die Vorbereitungen für die gestern lancierte Kampagne begonnen. Auslöser waren die gestiegenen Kosten für die Strassenreinigung. «Es sind vor allem versteckte Strassen, die zur Abfallentsorgungsstelle instrumentalisiert werden», wie Stefan Baeriswyl, Strassenkontrolleur im Sense-, See- und Saanebezirk, gegenüber den FN erklärt. Dies lasse sich wohl zu einem grossen Teil auf die Sackgebühren zurückführen – sind es doch keine Industrieabfälle, sondern Abfälle von Privathaushalten. Die Automobilisten fahren mit den Säcken in den Wald und lassen sie dort einfach stehen. Doch ob eine Plakatkampagne dieses Verhalten zu ändern vermag?

Keine Kosten gescheut

Ein rotes Auto steht auf einem Abfallberg. Eine Hand hält eine Getränkedose aus dem Fenster, um diese wegzuwerfen. Der Slogan: «Nicht so halten wir unsere Strassen sauber!»

Dieses Plakat soll die Strassenbenützer auf das Problem aufmerksam machen. Die Kampagne ist die
erste ihrer Art, die in der Westschweiz realisiert wird. Die Organisatoren haben keinen Aufwand gescheut und liessen sich die Aktion an die 40000 Franken kosten. «Das ist nur ein Bruchteil von dem, was wir jährlich für das Einsammeln und Entsorgen der «verlassenen» Abfälle ausgeben», gibt Baeriswyl bekannt. Immerhin sieben Prozent der zur Verfügung stehenden Beträge für Betrieb und Unterhalt der Kantonalstrassen werden in die Strassenreinigung investiert.
Doch auch Kriminelle haben Mühe mit der Entsorgung: Vor zwei Monaten zum Beispiel wurden leere Tresore im Wald gefunden. Ausserdem haben die Kontrolleure bereits Schmuck im Wert von 80000 Franken und zwei Kilogramm Heroin am Strassenrand entdeckt.
Bei Regenfällen können aus dem Auto geworfene Papierabfälle die Kanalisationsgitter verstopfen. Überschwemmungen der Strassen sind die Folge, wenn der Schaden nicht rechtzeitig bemerkt und behoben wird. Dazu kommt noch, dass die Abfälle Mäharbeiten an Böschungen erschweren. Dieses Gras wird danach den Viehhaltern als Futter angeboten. Die verheerenden Folgen bedürfen keiner weiteren Ausführungen. 150 Plakate sind derzeit im Kanton angebracht. Vielleicht nimmt sich der eine oder andere Autofahrer den Slogan zu Herzen. Dann wäre das Ziel erreicht.

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