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Mundartrock für Deutschfreiburger und Berner

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Autor: Pascal Jäggi

FreiburgFür einmal war das Fri-Son fest in der Hand der deutschsprachigen Freiburger, dass das Lokal nur gerade zur Hälfte gefüllt war, fiel kaum auf. Begeistert sangen die (weiblichen) Zuschauer mit bei «I schänke dir mis Härz», das ebenso wenig fehlen durfte wie «Traffik» oder der «Alpeflug» von Mani Matter.

Zwar war das Hauptziel der diesjährigen Tournee die Promotion des neuen Albums «Haubi Songs», aber bei dem Repertoire an Hits hätte die Band auch noch stundenlang spielen können, nachdem das Publikum bereits in den Genuss eines zweistündigen Konzerts gekommen war, inklusive einem Grossteil der neuen CD.

Zugabenrekord im Fri-Son

Nicht weniger als viermal kamen die Berner noch mal auf die Bühne, um insgesamt zehn Zugaben vorzutragen. Das Ganze wirkte zwar inszeniert, sprich es war wohl kaum der anhaltende Applaus, der die Gruppe immer wieder zurückkehren liess, aber eine nette Geste war es auf jeden Fall.

Ruhige Momente, beispielsweise «7:7», das Sänger Kuno Lauener nur vom Keyboard begleitet vortrug, fanden ebenso ihren Platz im reichhaltigen Programm wie rockigere Nummern à la «Hanspeter», das die Musiker in den Vordergrund rückte. Überhaupt zeigten Züri West mal wieder, dass sie nicht das Soloprojekt ihres charismatischen Sängers sind, mit Soli durften auch die anderen Bandmitglieder ihr Talent beweisen.

Launige Sprüche zum Tourabschluss

Seit Januar waren die fünf Musiker unterwegs, rund 74 Konzerte haben sie in den letzten Monaten gegeben, das Fri-Son kam in den Genuss des allerletzten Auftritts. Der gut gelaunte Kuno Lauener gab Anekdoten zum Besten wie diejenige vom Vorabend, als die Berner im Aargau vor den deutschen Hardrockern Scorpions auftraten, in einem Festzelt mit der zehnfachen Menge an Leuten wie am Samstagabend. Dumm nur, dass der Scorpions Fanclub aus Italien die ersten Reihen besetzte und herzlich wenig am Auftritt der Berner «Weichspüler» interessiert war. Auch nach über zwanzig Jahren im Showgeschäft kann man also noch Überraschungen erleben.

Gegen Basel, für Gottéron

Ansonsten bekamen vor allem die Basler Spieler und Trainer Christian Gross ihr Fett weg, in Form von Liedwidmungen und der Betonung des Young Boys Sieges vor jedem dritten Song. Zur Publikumsmotivation beging Lauener sogar ein Sakrileg für einen Berner.

Mit «Chum Gottéron» forderte er die Zuschauer jeweils zum Mitsingen auf, was ihm das Freiburger Publikum durch grossen Einsatz dankte. Immerhin, als Abschiedsgruss kam doch noch ein «Mir gsehnd üs i dä Playoffs!». Da sind offenbar noch nicht alle Wunden verheilt.

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