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Muntelier startet eine Verkehrsumfrage

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Demnächst werden die Bewohnerinnen und Bewohner von Muntelier einen zwei Seiten langen Fragebogen in ihren Briefkästen vorfinden. Die Gemeinde Muntelier möchte damit den Puls der Bürger punkto Verkehr fühlen, sagte Ammann Pascal Pörner am Donnerstagabend an der Gemeindeversammlung. Die Umfrage gehe auf eine Initiative der Bevölkerung zurück und werde deren Bedürfnisse unter anderem bezüglich Verkehrsberuhigungsmassnahmen und Tempo-30-Zonen ermitteln. Auf den Fragebögen sei auch ein freies Feld für Kommentare der Bürger vorgesehen, so Pörner. Die Umfrage könne anonym ausgefüllt und bis Mitte Juni zurückgeschickt werden.

Eine Rechnung mit einem Plus

Bei der Vorstellung der Jahresrechnung 2018 sprach Gemeinderat Markus Hug von einem erfreulichen Ergebnis. Muntelier schliesst das Jahr bei einem Aufwand von 4,82 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 204 000 Franken ab.

Bei der Handänderungs- und Grundstücksverkehrssteuer habe die Gemeinde 200 000 Franken mehr eingenommen als budgetiert, sagte Hug nach der Versammlung gegenüber den FN. Ein wesentlicher Teil davon stamme vom Verkauf des Schlosses Muntelier. Der Ertrag aus der Gewinnsteuer liegt um 60 000 Franken höher als im Budget vorgesehen. Zu optimistisch war die Gemeinde bei den Steuern der natürlichen Personen: Die Mindereinnahmen gegenüber dem Budget belaufen sich bei der Einkommenssteuer auf 30 000 Franken und bei der Vermögenssteuer auf 20 000 Franken. Die 40 anwesenden Bürger genehmigten die Rechnung sowie die zusätzlichen Abschreibungen von 156 000 Franken einstimmig. Die Investitionsrechnung 2018 weist einen Ausgabenüberschuss von rund 675 000 Franken aus.

Kontrollen am Badeplatz

Eine Bewohnerin brachte an der Gemeindeversammlung ihren Unmut über Personengruppen zum Ausdruck, die am Badeplatz für Sauereien und Schäden sorgen würden. Vom Gemeinderat wollte sie wissen, ob der Sicherheitsdienst, der beim Badeplatz patrouilliere, von den anwesenden Personen die Adressen verlangen dürfe. «Es kommt vor, dass dort Rambazamba ist und es danach auch so aussieht», antwortete Pörner. Der Sicherheitsdienst könne vor Ort ermahnen und diskutieren, dürfe aber keine Personenkontrollen durchführen. Eine Anwohnerin teilte die Sorgen ihrer Mitbürgerin nicht: «Ich merke dort nichts Schlimmes. Vor 25  Jahren war das ganz anders», sagte sie. Damals sei es am See oft bis zwei Uhr in der Nacht lärmig gewesen.

2014 hatte ein Architekturbüro aus Biel einen Wettbewerb für die Neugestaltung des Areals des ehemaligen Schulhauses von Muntelier gewonnen. Ein Bürger fragte den Gemeinderat, ob dieses Projekt noch umgesetzt werde. Denn bisher ist diesbezüglich nichts passiert.

Dieses Geschäft sei aufgrund anderer Aufgaben noch nicht erledigt worden, sagte Pörner. Auch sei die Dringlichkeit bisher nicht so gross gewesen. Aber der Gemeinderat wolle die Neugestaltung des Areals umsetzen, versicherte der Ammann.

«Es kommt vor, dass am Badeplatz Rambazamba ist und es danach auch so aussieht.»

Pascal Pörner

Ammann von Muntelier

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