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Muntelierer interessieren sich mässig für ARA-Anlass

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Die Gemeinde Muntelier hat aus zwei Gründen eine besondere Bedeutung für den Verband ARA (Abwasserreinigungsanlage) Seeland Süd. Zum einen hat die Gemeinde am Murtensee im Mai als einzige der 17 Verbandsgemeinden die Statutenänderung des Gemeindeverbandes abgelehnt (die FN berichteten). Die Stimmbürger sprachen sich mehrheitlich gegen die Finanzierung des Projektes über die ARA Seeland Süd aus. Die Diskussionen verliefen teils emotional. Zum anderen ist Muntelier Standort der bestehenden und der neuen Kläranlage.

Infoabend und Workshop

Eigens für die Bewohner von Muntelier führte der ARA-Verband in den vergangenen zwei Wochen einen Informationsanlass und einen Workshop durch. Zirka 35 Personen hätten am Infoabend vom 4. Oktober teilgenommen, sagt Ursula Schneider Schüttel, Präsidentin des Gemeindeverbands ARA Seeland Süd, auf Anfrage. Dort wurden der aktuelle Stand des Projektes vorgestellt und Fragen beantwortet.

Eine Woche später, am 11. Oktober, fand der sogenannte «Echoraum» statt. Laut dem Einladungsschreiben, das den FN vorliegt, sollten die Muntelierer dort «in geleiteten Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Themen des Projekts ihre Anliegen, offenen Fragen und allfällige Bedenken einbringen».

Das Interesse daran war aber mehr als überschaubar: Nur sechs Personen hatten sich angemeldet, sagt Ursula Schneider Schüttel. Aufgrund der geringen Beteiligung sei nur in einer Gruppe diskutiert worden. «Die Fragen und Dis­kussionen drehten sich um die Finanzierung des Projektes, die Belastung oder Entlastung des Murtensees, die Trinkwasseraufbereitung und um Varianten bei der Einleitung des gereinigten Abwassers in den Murtensee», so die Präsidentin des ARA-Verbandes.

Infos für alle im Winter

Schneider Schüttel kündigt an, dass die Diskussionen und die Fragestellungen nun intern aufbereitet und das weitere Vorgehen diskutiert werden. Voraussichtlich im Dezember und im Januar werden – wie seit längerem geplant – Informationsveranstaltungen für die gesamte betroffene Bevölkerung durchgeführt.

Die Aktionsgruppe Sauberer Murtensee, die dem ARA-Projekt kritisch gegenübersteht, hat ihren Sitz in Muntelier. Deren Präsident, Peter Halbherr, war gestern nicht erreichbar.

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