Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Murith warf den Bettel hin

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Murith warf den Bettel hin

Volleyball Frauen Nationalliga B – Eklat beim VBC Freiburg

Am Samstag schlug der VBC Freiburg zuhause Köniz II mit 3:2. Tags darauf trat Roland Murith überraschend von seinem Amt als Trainer zurück. Zeitpunkt und Motiv dieses Entscheides lassen Fragen offen.

Von FRANK STETTLER

Der Sieg gegen Köniz war für
Freiburg der fünfte im neunten Spiel. Sicher keine schlechte Bilanz für ein Team, das zum grossen Teil aus
jungen Spielerinnen zusammengesetzt ist. Umso überraschender kommt der Rücktritt von Trainer Roland Murith. «Ich denke, das Team hat genug von mir. Es ist ein guter Moment, um zu gehen. Ich will die intakte Mannschaft nicht zerstören», erklärt Murith, der in seiner vierten Saison als Trainer der Freiburgerinnen war.

Der Ursprung des Rücktritts liegt jedoch schon länger zurück. Der VBC Freiburg hatte grösste Mühe, ein konkurrenzfähiges Team für diese Saison aufzubauen. Letztlich setzte man vorab auf Juniorinnen und brachte so knapp ein zehnköpfiges Kader zusammen.

Spielerinnen am längeren Hebel

Für Murith wurde dies immer mehr zu einem Problem: «Für mich wurde es immer schwieriger. Weil ich so wenige Spielerinnen zur Verfügung hatte, konnten sie ein bisschen machen, was sie wollten. In den Trainings gab es ständig Absenzen. Die Gründe waren mal mehr, mal weniger plausibel. Doch ich war in den Spielen auf alle angewiesen, deshalb konnte ich nie so hart durchgreifen, wie ich wollte.»

Roland Murith ist sich bewusst, dass sein Rücktritt überrascht: «Wir haben gute Arbeit geleistet, sind auf dem Weg Richtung Playoffs. Aber ich kenne die Mädchen und weiss, wie es läuft. Ich habe gespürt, dass es bald gekracht hätte, wenn ich geblieben wäre.» Dass Murith nach zehn Jahren als Coach etwas «volleyballmüde» geworden ist, mochte er indes auch nicht verschweigen.

TK-Chefin interimistische Trainerin

Club-Präsident Philippe Berther bedauert den Entschluss von Murith: «Schade, dem Team läuft es gut. Murith leistete ohne grosse Mittel gute Arbeit. Offenbar gab es aber Kommunikationsprobleme zwischen ihm und der Mannschaft.» Der Verein ist auf der Suche nach einem Nachfolger. Bis auf weiteres übernimmt TK-Chefin Isabelle Mirante die Trainerfunktion.

Freiburg – Köniz II 3:2
(25:22, 25:22, 20:25, 17:25, 15:12)

VBC Freiburg: Murith, Da Fonseca, Kaseva, Mintscheva, Stocker, Engel; Pauchard, Jungo.

Mehr zum Thema