Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Murten Classics: Musikalische Vielfalt am ersten Konzert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zum 22. Mal: Wieder sind am Donnerstag 450 Gäste im Schlosshof über den blauen Teppich geschritten. Der künstlerische Leiter Kaspar Zehnder dirigierte die Brünner Philharmoniker.

Wie sehr die Globalisierung bereits im 19. Jh. ein Thema war, zeigte die Werkauswahl am Eröffnungskonzert. Strauss, der Österreicher, Rodrigo und Turina, die Spanier, Chabrier, der Franzose, und Rimsky-Korsakov, der Russe. Sie alle haben sich bei Reisen durch Spanien von deren Kultur inspirieren lassen.

Fesselnde Momente

Iberia heisst das Letimotiv. Der rote Faden erleichtert bestimmt die Werkauswahl. Damit ist man aber thematisch aber auch eingeschränkt. So war das Programm vom Donnerstagabend mit Werken von sechs Komponisten doch arg beladen, wenn nicht gar etwas einseitig. Musste die Fantasie von Debussy aufgeführt werden – zumal Debussy sich dabei von Java inspirieren liess?

Wohlverstanden: Das Werk gab dem Publikum die Gelegenheit, mit Stefan Arnold einem grossartigen Pianisten zu begegnen.

Der Abend im Schlosshof brachte auch immer wieder faszinierende Momente. Wie etwa im Concerto de Aranjuez von Joaquin Rodrigo. Die tschechischen Brünner Philharmoniker begleiteten die Harfistin Jana Bouskova mit subtiler Zurückhaltung. Da war was Magisches, das durch den Schlosshof getragen wurde. Das Adagio – ein zartes Piano der Harfe im Zwiegespräch mit der Oboe – einzigartig.

Durch ein dichtes Tongewebe zeichnete sich ebenfalls «Espana», die Rhapsodie für grosses Orchester von Emmanuel Chabrier, aus. An den heiteren populären Melodien erfreute sich nicht nur das Publikum, sondern auch Orchester und Dirigent. Und mit dem Capriccio von Rimsky-Korsakov setzten Dirigent und die Brünner Philharmoniker – ein grosses Lob gilt übrigens den Bläsern – einen letzten Höhepunkt. Ein weiteres Mal hat sich gezeigt, dass auch im Schlosshof die Musik ein Genuss sein kann. il

Meistgelesen

Mehr zum Thema