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Murten dreht zu spät auf

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Weil Torhüter Aeber­hard abwesend war, musste Murten auf seinen ehemaligen Stammkeeper Winiger zurückgreifen. Lange Zeit klappte die Abstimmung mit seinen Vorderleuten noch nicht wunschgemäss. Nach 49 Minuten stand es denn auch bereits 3:0 für Belfaux.

In der ersten Halbzeit brachte Murten gerade einmal zwei Schüsse aufs Tor von Keeper Pat­rick Martins zustande. Diese vermochten ihn jedoch nicht zu beunruhigen. Murtens Verteidigung war derweil alles andere als sattelfest, und so kamen die Gastgeber schon während den erste zehn Minuten zu zwei Top-Möglichkeiten. Während die Seeländer dabei noch zweimal Glück hatten, fiel in der 12. Minute dann doch der Führungstreffer für Belfaux: Nach einem Freistoss von links kam Fernando Lopes Ramos im Sechzehner an den Ball und traf flach in die rechte Goalieecke. Murten versuchte zu reagieren, kam jedoch selten auch nur in die Nähe des gegnerischen Sechzehnerraums – zu viele Fehler leisteten sie sich im Aufbau und in der Verteidigung. Diese Einladung zum Toreschiessen nahm Belfaux gerne an. Zum Glück reagierte Winiger zwei Mal hervorragend und zeigte damit, dass er es immer noch draufhat. So wehrte er mit einem super Reflex den Kopfball von Yannick Baechler (39.) aus fünf Metern nach vorne ab. Keine Minute später musste er sich mächtig lang machen, um den Aufsetzer von Maxime Baeriswyl in Corner abzuwehren. Es lief die Nachspielzeit, als sich die Seeländer wieder einen kapitalen Fehler im Aufbau erlaubten und den Ball an Ba­gnoud verloren. Dieser lief rechts durch bis zur Grundlinie, passte vors Tor, wo Luc Mory nur noch den Fuss hinhalten musste. Murten war zur Pause mit dem Zweitorerückstand noch gut bedient.

Murten dreht auf

Murtens Trainer Azizi fand wohl die richtigen Worte zur Pause, und was sich zudem als absolut richtig erweisen sollte, war die Versetzung von Senol Sulkoski vom Sturm ins Mittelfeld. Vorerst ging es auf dem Spielfeld jedoch weiter, wie es in der ersten Hälfte geendet hatte. Einen Fehlpass im Aufbau nützte Andrey gnadenlos aus. Er konnte alleine gegen Winiger ziehen, liess dem Keeper keine Chance und traf zum 3:0. Nun endlich reagierte Murten angemessen: Jaggi, Quagliariello und Sulkoski kurbelten das Spiel an. Dieser umspielte in der 56. Minute zwei Gegenspieler und zog aus 20 Metern ab. Der Schuss wurde noch abgefälscht und erwischte Martins auf dem falschen Fuss. Gut zwanzig Minuten vor Schluss gelang Jaggi nach einem Corner der Anschlusstreffer. Murten stürmte nun mit zehn Mann nach vorne und kam zu weiteren Chancen – der Ausgleich sollte den Gästen aber nicht mehr gelingen.

Belfaux – Murten 3:2 (2:0)

Sportplatz. – 90 Zuschauer. – SR: Jaquet Roland. Tore: 12. Lopes Ramos 1:0, 45. Mory 2:0, 49. Andrey 3:0, 56. Sulkoski 3:1, 68. Jaggi 3:2.

FC Belfaux: Martins; Boret (19. Baeriswyl), Pereira Lopes, Baechler; Dafflon, Lopes Ramos, Jacob Pires, Andrey (72. Manusev), Fragnière; Bagnoud (81. Stucky), Mory.

FC Murten: Winiger; Dos Santos, Quagliariello, Jaggi, Reynaud (46. Seipi); Ciarmoli (80. Marolho), Ferreirinha, Mendaroski, Rodrigues (83. Ramadani); Sulkoski, Ajdari.

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