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Murten in Gumefens ohne Siegeschance

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Gumefens-Sorens kommt immer besser in Fahrt und hat mit dem zweiten Sieg in Folge den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft, während die Murtner mit ihren bescheidenden spielerischen Mitteln wohl bis Saisonende um den Ligaerhalt werden kämpfen müssen. Allerdings mussten die wenigen einheimischen Fans bis in die Schlussminuten warten, ehe das Team von Trainer Lucien Dénervaud endlich die zwei entscheidenden Tore erzielen konnte. Während des ganzen Spiels hatte der Gastgeber Möglichkeiten für ein halbes Dutzend Tore, aber immer wieder gelang es Murtens ­Goalie Michael Aeberhard eine Hand oder einen Fuss an den Ball zu bringen. Dazu hatte der Sturm der Roten an diesem Abend das Visier schlecht eingestellt. Der Gast seinerseits kam im ganzen Spiel zu zwei Torschüssen, die der ebenfalls starke Heimtorhüter Mehdi Bapst mit wachen Reflexen ebenfalls zunichtemachte.

Goalie Aeberhard als Motivator

Neutrale Zuschauer der 2.-Liga-Szene fragen sich seit Saisonbeginn, was der FC Murten wohl ohne seinen knapp 32-jährigen Keeper wert wäre. In den Startminuten motivierte er jeden seiner Mitspieler auf dem Feld beim Vornamen, sein Bestes zu geben. Worten liess er dann auch selber Taten folgen. Bis zum 1:0 sechs Minuten vor Schluss, einem Volleyschuss des eingewechselten Grégoire Bussard, hatte er ein halbes Dutzend todsicherer Chancen mit gutem Stellungsspiel oder waghalsigen Paraden vereitelt und so seine klar unterlegene Mannschaft im Spiel gehalten. Seine Vorderleute kamen in der 20. Minute nach einem schnellen Konter durch Diogo Freitas zur einzigen Möglichkeit vor der Pause, und als es noch 1:0 stand, krallte Bapst einen Weitschuss von Senol Sulkoski aus dem Lattendreieck.

In der Schlussphase, als Murten verständlicherweise alles nach vorne warf, gelang Maxime Charrière, ebenfalls ein Einwechselspieler, das alles entscheidende zweite Tor. So gesehen hatte Gumefens’ Trainer ein goldenes Händchen bei seinen Wechseln, allerdings stand ihm auch eine bessere Ersatzbank zur Verfügung als beim Gegner.

Der Kampf der beiden Captains

Mit Goalgetter Steve Doutaz bei den Einheimischen und Mittelverteidiger Fabio Quagliariello bei Murten, standen sich die beiden Nummern 9 meisten im Kampf Mann gegen Mann. Murtens Trainer Salvatore Vicari würde Quagliariello, sonst eigentlich ebenfalls ein Stossstürmer, lieber vorne bringen, umso mehr als ihm sein junger Center Dylan Iacazzi zur Halbzeit verletzungshalber nicht mehr zur Verfügung stand, und so sein Sturm im zweiten Umgang kaum mehr für grosse Gefahr sorgen ­konnte.

Einzig ab der 70. Minute, als die Greyerzer für einen Moment tempomässig etwas zurücksteckten, kam Murten zu zwei drei Entlastungsangriffen. In den letzten Minuten setzte sich dann aber die taktische und spielerische Überlegenheit des Sieger doch noch zu Recht durch, eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann das erste Tor für Gumefens-Sorens fallen würde. Gast Murten konnte lange dank viel Einsatz und einem starken Goalie auf einen Punkt hoffen, nach dem 1:0 war dann die Luft aber endgültig draussen. Die Punkte für den Ligaerhalt müssen sich die Seeländer so oder so vermehrt zu Hause und gegen Gegner aus der hinteren Tabellenregion holen.

Telegramm

Gumefens/Sorens – Murten 2:0 (0:0)

Stade des Marais. – 40 Zuschauer. – SR: Pedro-Miguel Viera. Tore: 83. Bussard 1:0. 87. Charrière 2:0.

FC Gumefens-Sorens: Bapst: Pittet (89., Schneuwly, Moreira, Brülhart; Andrey, Monney, Maillard (61. Charrière); Mazzoccato, Dafir (90. Repraz); Doutaz (88. Nsingi).

FC Murten: Aeberhard; Pereira, Quagliariello, Reynaud, Mitarofski (86. Hashani); K. Iacazzi (63. Hoti), Ferreirinha, Mendaroski (88. Mejuto); Freitas, Sulkoski; D. Iacazzi (46. Gjauri).

Bemerkungen: 17. Pfostenschuss Doutaz.

2. Liga. Rangliste: 1. Kerzers 6/13. 2. Gumefens 6/13. 3. Piamont 6/11. 4. Sarine-Ouest 5/10. 5. Plaffeien 5/9. 6. Siviriez 5/9. 7. St-Aubin 5/7. 8. Haute-Gruyère 5/7. 9. Avenches 5/7. 10. Ursy 5/6. 11. Richemond 5/6. 12. Murten 6/4. 13. La Roche/Pont-la-Ville 5/2. 14. Belfaux 5/1.

Heute spielen (alle 20 Uhr): La Roche/Pont-la-Ville – Avenches. Plaffeien – Belfaux. Ursy – Sarine-Ouest. Richemond – Haute-Gruyère. St-Aubin/Vallon – Siviriez.

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