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Murten in Kerzers nach der Pause chancenlos

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Dass Kerzers trotz einer ungenügenden Leistung bis zur Pause in Führung lag, war nicht zuletzt der starken Leistung von Torhüter Michel Siffert zu verdanken, der mit wachem Reflex die Murtner beinahe zur Verzweiflung brachte. Vor allem die kampfstarken Tiago Marelho Rodrigues und Valdet Ramadani scheiterten noch und noch entweder an Siffert oder der starken Viererdefensive mit Adrian Spycher, Captain Marc Kaltenrieder, Sandro Stoll und Jerome Siegrist.

Glückliche Pausenführung

 Gut machte seine Sache auch der vor einer Woche vom FC Bern (1. Liga) zu Murten gestossene Murtner Mittelfeldspieler Loris Pignone. Dieser hatte mehrere gute Aktionen, konnte aber auch nichts gegen Siffert ausrichten.

 Die erste grosse Chance der Partie hatte aber Kerzers, als Murtens Torhüter Umberto Paparcone in der 11. Minute einen Freistoss von Rotzetter nicht festhalten konnte. Dies sollte aber der einzige Fehler des ebenfalls stark spielenden Torhüters in dieser Partie sein. Drei Minuten später scheiterte Fabian Stulz mit einem guten Schuss aus 20 Metern knapp. Der Spielaufbau von Kerzers klappte aber nur ungenügend, denn ständig gingen die Bälle in der Vorwärtsbewegung wieder verloren oder blieben in der Murtner Defensive stecken. Kurz vor der Pause scheiterte Senol Solkoski mit einem Freistoss aus 18 Metern nur knapp. Das gleiche widerfuhr dem kaum zu haltenden Kerzerser Ajdaroski gegen den Murtner Neuzuzug und Innenverteidiger Luca Schällibaum. Doch beim nächsten Angriff nutzte Ajdaroski ein präzises Zuspiel von Rotzetter zur unerwarteten Führung der Gastgeber aus.

Kaum hatte die zweite Halbzeit begonnen, setzte sich Schlapbach am linken Flügel durch, seinen Pass in den Fünfmeterraum verwertete der mitgelaufene Ajdaroski zum vorentscheidenden 2:0. Eine Viertelstunde später, das Spiel fand nun praktisch nur noch in der Platzhälfte der Murtner statt, hatte Rotzetter das 3:0 auf dem Fuss, wurde aber fälschlicherweise aus einer nicht existierenden Offsideposition zurückgepfiffen (67.). Nur drei Minuten später verwertete aber Schlapbach ein Zuspiel des überragenden Ajdaroski zum 3:0 und weitere vier Minuten später hatte der eingewechselte Stefan Tanner gar noch das 4:0 auf dem Fuss. In der Schlussminute hatten die Murtner noch die Möglichkeit zum Ehrentreffer, aber Siffert wehrte in extremis ab.

 Bruno Stulz, Trainer des FC Kerzers, war über die Leistung seines Teams mehrheitlich glücklich. «Ich bin mit dem Resultat zufrieden, denn in der ersten Halbzeit machte Murten mehr für das Spiel, gewann die meisten Zweikämpfe, nutzte aber seine Chancen nicht. Die zweite Halbzeit dominierten wir dann klar und feierten einen verdienten Sieg. Nun wollen wir den Schwung auch für die nächsten beiden Spiele mitnehmen, nämlich am Dienstag im Cup gegen Romontois und am Samstag in Plaffeien.»

 «Das Resultat entspricht nicht unserer Qualität»

 Luca Schällibaum, der neue Innenverteidiger des FC Murten, der bis vor einer Woche für den FC Breitenrain Bern in der Promotion League und der 2. Liga des Verbandes Bern/Jura spielte, glaubt derweil nicht, dass seine Mannschaft ihr ganzes Potenzial ausgeschöpft hat. «Das Resultat entspricht nicht unserer Qualität. Wir harmonierten noch nicht gut genug. Nach der Pause spielte Kerzers cleverer und gewann verdient.» Warum dieser starke Spieler zu Murten gewechselt hat, erklärt er wie folgt: «Vor allem aus beruflichen Gründen, denn bei Breitenrain wird für mich zu viel trainiert, und dann kommt noch die grosse Reiserei dazu. Ferner habe ich viele gute Kollegen in Murten, und der Verein wollte mich unbedingt.»

Kerzers – Murten 3:0 (1:0)

Erli. – 220 Zuschauer. – SR: Jean-Michel Bardet.Tore: 43. Marem Ajdaroski 1:0. 51. Marem Ajdaroski 2:0. 70. Schlapbach 3:0.

 FC Kerzers:Siffert; Spycher, Siegrist, Kaltenrieder, Stoll; Gonçalves Leite (68. Cloux), Stulz (64. Forster), Azizi, Schlapbach; Rotzetter, Marem Ajdaroski (77. Tanner).

FC Murten: Paparcone; Santos Fonseca, Gonçalves Rodrigues, Schällibaum, Dominik Moser; Quagliariello, Sportiello (82. Fuhrer), Sulkoski, Pignone; Ramadani (62. Lopez Varela), Marelho (46. Pinheiro).

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