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Murten kann doch noch gewinnen

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Autor: Michel Spicher

Fussball 2. Liga «Aufstiegskandidat», «Mannschaft ohne Schwachstellen» und «stark wie noch nie» waren nur einige der Bezeichnungen, die dem FC Murten anfangs Saison zugeschrieben wurden. Nicht irgendein Aussenstehender hat damals die Seeländer zum Mass der (2.-Liga-)-Dinge erkoren, sondern Murtens Trainer Antonio Coduti selbst. Doch bisher kam sein Team mit der Favoritenrolle überhaupt nicht zurecht. Gestern nun haben sie gezeigt, dass sie das Gewinnen doch noch nicht ganz verlernt haben.

30 geniale Minuten

Auch wenn der FC Murten seinen Sieg gegen offensiv harmlose Stadtfreiburger am Ende nur mit viel Dusel über die Zeit brachte, die drei Punkte waren verdient. Dies vor allem aufgrund der ersten halben Stunde, in der das Team von Antonio Coduti eine beeindruckende Leistung ablieferte. Dabei fiel auch der einzige Treffer des Spiels durch Quagliarello. In der 18. Minute profitierte der wieder genesene Torjäger von einem Zusammenprall von Goalie Clément und seinem Vordermann und traf mit einem gefühlvollen Heber von der Strafraumgrenze aus. Doch nach einer halben Stunde war das Feuerwerk auch schon wieder vorbei. Im Spiel nach vorne ging plötzlich nichts mehr, und die Gastgeber produzierten Fehlpässe am Laufmeter. Glück Immerhin war die Seeländer Hintermannschaft auf der Höhe ihrer Aufgabe und gestand den alles nach vorne werfenden Gästen kaum Torchancen zu.

Zwischendurch jedoch mussten die Platzherren das Glück beziehungsweise das Unvermögen des Gegners beanspruchen. Glück vor allem dann, als der Unparteiische in der 68. Minute einen Strafstoss für Richemond pfiff, diesen aber kurz darauf nach Absprache mit seinem Linienrichter wegen eines Abseits wieder annullierte. Spätestens nach diesem Entscheid lagen bei den Gästen und den Einheimischen die Nerven blank. So endete die vorher faire Partie mit Schimpftiraden gegen den Schiedsrichter, gegenseitigen Beleidigungen und einem Shakehands, dem mehrere Spieler fernblieben.

Murten – Richemond 1:0 (1:0)

Prehl. – 200 Zuschauer. – SR: Nebojsa Kojic. Tor: 18. Quagliarello 1:0.

Murten: Winiger; Michlig, Mariano, Kaltenrieder, Raemy (41. Pauchard); Jaccoud, Gonzalez, Benninger, Stoll; Quagliarello (55. Bulay), Lukoki (90. Mankaka).

Richemond: Clément; Pochon (71. Kobi), Roulin, Wuilloud, A. Pelle (59. Da Silva); G. Pelle, Toko, Nsamu, Ferreira; Bakuba, Pompini.

Bemerkungen: 78. Zahno (Trainer Richemond) wird auf die Tribüne geschickt.

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