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Murten kehrt das Spiel mit viel Moral

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Murten kehrt das Spiel mit viel Moral

Volleyball Männer NLB – Erster Sieg in der Abstiegsrunde

Nach dem 0:2-Satzrückstand kämpften sich die Murtner in das Tiebreak und machten dort aus einem 10:14-Rückstand ein viel umjubeltes 16:14. Einstellung und Moral sind die absoluten Pluspunkte dieser Mannschaft.

Aufgrund der Absenz von Herren wurde Passeur Hilber auf der Diagonalposition eingesetzt. Im Bereich Dreimeterangriff war dies ein Handicap, welches sich die Seeländer aber mit teilweise spektakulären Verteidigungsaktionen sowie diversen sehenswerten Angriffspunkten über die Mitte und aussen abarbeiteten. Trotzdem musste sich das Team mit dieser Umstellung zuerst zurechtfinden. Ohne nennenswerte Fehlerserie ging der erste Satz deutlich an die Lausanner.Eine Reaktion war gefragt. Vor allem Block und Verteidigung waren im ersten und auch bis Mitte des zweiten Satzes deutlich zu schwach. Gegen den Mittelangreifer Dijkstra auf Lausanner Seite war bis dahin kein Kraut gewachsen. Er setzte seine 198 cm Körpergrösse immer wieder gekonnt in Szene. Die Murtner blieben jedoch ruhig und überzeugten ab Mitte des zweiten Satztes mit starkem Block-Verteidigungsspiel, auch Dijkstra bekam man nun in den Griff. Den zweiten Satz brachten die Lausanner trotzdem noch über die Runden.Trotz dieser knappen Satzniederlage steckten die Seeländer die Köpfe aber keinesfalls in den Sand. Den Elan vom Ende des zweiten Satzes konnten die Gäste voll in die Sätze drei und vier mitnehmen, welche sie diskussionslos gewannen.

Was für ein Tiebreak

Das Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Die Murtner begannen trotz des psychologischen Vorteils der Aufholjagd zum Satzausgleich verhalten. Die Seiten wurden bei 4:8 für die Heimmannschaft gewechselt. Dieser Rückstand ist eigentlich matchentscheidend, normalerweise, aber in diesem Tiebreak war nicht alles normal verlaufen. Die Murtner kämpften noch, kamen aber nicht mehr näher als zwei Punkte an den Gegner heran. Bei 10:14 war das Spiel entschieden. Der Murtner Vorteil war nun nur noch, dass alle dachten, das Spiel sei entschieden. Das Sideout zum 11:14 wurde problemlos gemacht. Danach setzte Schröder am Service alles auf die Karte Risiko. Zuerst ein Einerblock von Portmann, danach eine Verteidigungsaktion von Bortoluzzi und der perfekte Angriff von Hilber. Der technische Fehler des Gegners zum 13:14 brach diesem vollends das Genick. Die zwei Angriffsfehler der Lausanner zum Schluss, welche sichtlich nervös geworden waren, bedeuteten den Sieg in extremis für die Murtner.Mattias Schröder zu seiner matchentscheidenden Serviceserie: «Innerhalb von einer Minute war der Rückstand in einen Sieg verwandelt worden. Unglaublich! Die Angst der gegnerischen Abnahmespieler hat man richtig gespürt. Das gibt ein schönes Fest heute Abend!»fb

Ecublens – Murten 2:3 (25:16, 27:25, 22:25, 19:25, 14:16)

Murten: Aellig, Hilber, Hertig, Portmann, Schröder, Bortoluzzi; Tschanz.

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