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Murten war im Startspiel dem Sieg näher

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Die Taktik von Murtens neuem Trainer Patrice Renevey ist beim ersten Saisonspiel gegen Gumefens/Sorens eine gute Stunde lang aufgegangen. Die frech aufspielenden Seeländer dominierten die favorisierten Greyerzer klar und gestanden ihnen praktisch keine nennenswerten Torchancen zu. Beim FC Murten hat der vom FC Gland (2. Liga inter) gekommene und als Vollblutstürmer vorgestellte Karim Diara die hohen Erwartungen mit seinen zwei Toren erfüllt. Daneben sorgte er aber auch mit einigen (überflüssigen) theatralischen Einlagen für Unterhaltung auf den Rängen. Schade, dass sich Murtens Mittelfeldspieler Nordyn Jaggi kurz vor Halbzeit beim jungen Schiedsrichter innert drei Minuten zwei völlig unnötige Gelbe Karten abholte, was sich später noch bitter rächen sollte.

Frühes Tor

Mit einem Freistoss, der eigentlich keiner war, ging der Gast aus Murten in der zweiten Minute bereits in Führung. Fabio Quagliariello hob den Ball über die aufgerückte Verteidigung, Karim Diarra reagierte am schnellsten und spitzelte das Leder über den herauslaufenden Torhüter ins Netz. Dieser frühe Treffer gab den Seeländern offensichtlich eine gewisse Sicherheit. So agierten sie nach der Führung früh mehrheitlich aus der verstärkten Verteidigung heraus mit weiten Bällen auf den pfeilschnellen Diarra mit der Nummer 50 am Rücken. Unter diesen Umständen entwickelte sich ein zähflüssiges, mit vielen Unterbrüchen, Abseits und versteckten Fouls geprägtes Spiel. Weil die Einheimischen vorläufig auch kein Mittel fanden, dem Ballgeschiebe ein Ende zu setzen, bekamen die Zuschauer nur Fussballmagerkost serviert.

Kurz vor Halbzeit sorgten dann die Gäste gleich selbst für die Farbtupfer im Spiel. Erst sah Jaggi nach einem Foul an Eballe Mbida die Gelbe Karte (40.), drei Minuten später spielte der Murtner nach einem Abseitspfiff demonstrativ weiter, so dass dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb, als den Mittelfeldspieler erneut zu verwarnen und mit Gelb-Rot des Feldes zu verweisen.

Doppeltorschütze Diarra

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Murten den Druck, obwohl mit einem Mann weniger auf dem Platz. Die Einheimischen hatten einige bange Momente zu überstehen; Torhüter Mehdi Bapst hielt seine Leute vorerst dank einigen ausgezeichneten Paraden im Spiel. Das zweite Tor der Gäste zeichnete sich indes ab, und nach siebzig Minuten war es so weit: Diarra erlief einen weiten Ball, der über die aufgerückte Greyerzer Verteidigung geschlagen wurde, und liess Torhüter Bapst keine Abwehrchance.

Gumefens/Sorens liess sich vom Zwei-Tore-Rückstand nicht beirren. Trainer Oliver Murith sorgte mit der Einwechslung von Sanches für neuen Schwung. Die Einheimischen zeigten nun, wozu sie eigentlich fähig sind. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste. Shelzen Jahaj erzielte nach feiner Einzelleistung den Anschlusstreffer (78.). Zehn Minuten später sorgte Soares Magalhae mit einem Schlenzer in die weitere Torecke für den Ausgleich.

«Ein Unentschieden gegen den Absteiger ist in Anbetracht des zu strengen Ausschlusses ein gutes Resultat», sagte Murtens Trainer Patrice Renevey nach dem Schlusspfiff. «Murten war der erwartet starke Gegner», hielt sein Gegenüber Olivier Murith fest. «Wir kamen lange nicht ins Spiel und brauchen noch etwas Zeit, um uns in der neuen Liga zurechtzufinden.

 

 Gumefens – Murten 2:2 (0:1)

Stade des Marais.–125 Zuschauer.–SR: Fusano.Tore: 2. Diarra 0:1. 71. Diarra 2:0. 78. Jahaj 1:2. 87. Magalhaes 2:2.

FC Gumefens/Sorens:Bapst; Messerli (64. Rey), Ropraz, Lopes, Magalhae, Savary (58. Sanches), Mbida, Doutaz; Jahaj, Lorente, Bussard (71. Grillo).

FC Murten:Paparcone; Moser, Quillet, Fernandes, Silva; Kaslevic, Lopes, Bartolomey (75. Azizi), Jaggi; Quagliariello, Diarra.

Bemerkung: 43. Gelb-Rote Karte für Jaggi.

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