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Murtenlauf rechnet mit 12000 Teilnehmern

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Die Popularität des Murtenlaufs ist ungebrochen. Noch vor zehn Jahren nahmen keine 8000 Läuferinnen und Läufer am Traditionsrennen teil. Dieses Jahr rechnen die Veranstalter mit knapp 12 000 Anmeldungen. Bis gestern waren es bereits 10 700. «Vor drei Jahren hatten wir zum 80-Jahr-Jubiläum einen schönen Anstieg zu verzeichnen. Und danach konnten wir die Zahl stabilisieren», sagte Direktor Laurent Meuwly gestern an einer Medienkonferenz. Dass nach der durch das Jubiläum verursachten Hausse schlicht keine Baisse einsetzte, hat unter anderem mit der wachsenden Beliebtheit des Mini-Murtenlaufs zu tun. «Wir erwarten am Samstag über 1800 Kinder. Es wird ein neuer Rekord.» Der bisherige Bestwert lag bei 1610. Meuwly geht davon aus, dass die Zahl nächstes Jahr noch einmal steigen wird. Ab 2016 wird der Hauptsponsor nämlich nicht mehr wie bis anhin 100 Schulklassen eine Gratisteilnahme ermöglichen, sondern gar sämtlichen interessierten Kindern.

Fehlende Top-Schweizer

Während es in Sachen Breitensport für die Organisatoren also besser kaum laufen könnte, präsentiert sich die Situation in Sachen Spitzensport nicht ganz so rosig. «Es ist schwierig, eine Schweizer Elite zu bilden», sagt Frédéric Dumas, der für das Teilnehmerfeld der Spitzenläufer verantwortlich ist. Weil der Laufsport boomt, gibt es immer mehr Läufe, und die Konkurrenz für Traditionsveranstaltungen wie den Murtenlauf nimmt zu. Bei den Frauen fehlen die besten Schweizerinnen der letzten zwei Jahre. Maude Mathys, weil sie sich diese Saison eine Pause gönnt; Martina Strähl, weil sie letztes Wochenende am Marathon von Berlin teilgenommen hat. Mit Tadesse Abraham, der 2014 als Gesamtdritter auf das Podium lief, fehlt auch bei den Männern der beste Schweizer des Vorjahres. Mit ihm wurden sich die Organisatoren nicht über die Bedingungen einer Teilnahme einig.

Den Titel des besten Schweizers werden deshalb andere unter sich ausmachen. Etwa Tesfaye Eticha, der den Lauf 2002 gewann und fünf weitere Male auf das Podest lief, mittlerweile allerdings bereits 41 Jahre alt ist. Konkurrenz erhalten dürfte er unter anderem vom Genfer Julien Lyon, der im Juli an der Universiade im Halbmarathon 21. wurde. Bei den Frauen hat die Walliserin Laura Hrebec, Duathlon-Vizeweltmeisterin von 2014, gute Chancen, beste Schweizerin zu werden. Hauptkonkurrentin dürfte Ursula Spielmann-Jeitziner sein, die letztes Jahr Gesamtsiebte geworden war.

Regula Zahno muss passen

Grosse Abwesende aus Freiburger Sicht ist Regula Zahno. Die 44-jährige Senslerin, die bereits 25 Mal am Murtenlauf teilgenommen und stets ein Wörtchen um den Titel der besten Freiburgerin mitgeredet hat, fehlt aus gesundheitlichen Gründen. Dadurch erhöhen sich die Chancen für Vanessa Pittet (Vuisternens-devant-Romont) und Monique Grossrieder (TSV Düdingen) am Sonntag, die Nummer eins im Kanton zu sein.

Bei den Männern dürfte der Titel des besten Freiburgers über Thomas Meszaros (CA Belfaux) laufen. Dies, weil sich Andreas Kempf (TSV Düdingen) für die Military World Games qualifiziert hat und deshalb nicht am Lauf teilnimmt. Erste Herausforderer Meszaros’ sind David Girardet (Belfaux) und der Sensler Adrian Jenny.

Afrikanische Duelle

Den Gesamtsieg werden einmal mehr die afrikanischen Läuferinnen und Läufer unter sich ausmachen. Die Organisatoren versuchen, für spannende Duelle zu sorgen. Bei den Männern kündigt sich ein Zweikampf an zwischen den beiden Kenianern Abraham Kipyatich, der letztes Jahr den Streckenrekord pulverisierte, als er die 17,17 Kilometer in 50:28 Minuten absolvierte, und dem Sieger von 2013, Bernard Kiplangat. Bei den Frauen fordert die diesjährige Kerzerslauf-Siegerin Asefa Kebede Sutume aus Äthiopien die kenianische Titelverteidigerin Viola Jeklagat Kibiwot heraus.

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