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Murtens Krise hält an

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Am Mittwoch das Ausscheiden im Freiburger Cup nach einem 2:5 gegen Sa­rine-Ouest, am Samstag dann die nächste klare Niederlage in der 2. Liga gegen Ursy – die letzte Woche war für Sympathisanten des FC Murten definitiv eine zum Vergessen. Die krassen zehn Gegentore gegenüber mageren drei erzielten Treffern, die dabei zu Buche standen, erzählen aber nur einen Teil der Geschichte. Noch bitterer wird es, wenn man sich die Spielverläufe genauer ansieht: Im Pokalspiel hatte Murten bis zur vierten Minute der Nachspielzeit mit 2:1 geführt, sich danach per Penalty den Ausgleich eingefangen, bevor der Gegner mit drei Toren in der Verlängerung alles klar machte.

Erst viel Hoffnung …

In der samstäglichen Liga-Affiche auf dem Sportplatz Prehl war zumindest zur Pause die Welt der Seeländer noch in Ordnung: Man war zwar bedingt durch die schlechte Abstimmung in der Defensive relativ früh in Rückstand geraten, hatte dann aber das Spiel noch vor Ablauf einer halben Stunde in der Person von Neuzugang Pajtim Ramadani ausgleichen können. Bis zur Pause befanden sich die Hausherren klar im Aufwind. Ursy-Coach Daniel Rieder konnte sich bei Verteidiger Yanis Brun und Torwart Anthony Progin bedanken, die zwei Murtner Topchancen zunichtegemacht hatten.

… dann grosse Ernüchterung

Zurück aus der Kabine, konnte die Equipe von Salvatore Vicari den Erwartungen nicht mehr gerecht werden. Der Italiener präsentierte sich an der Seitenlinie äusserst engagiert, doch es nützte nichts: Seine Jungs mussten nun teuer für ihre Unerfahrenheit bezahlen. Den Gästen aus dem Glanebezirk reichten fünfundzwanzig Minuten, um aus einem 1:1 ein 1:5 zu machen.

Dabei erzielte Cyril Dufey seinen zweiten Treffer des Abends (52.), während Sturmpartner Veselin Georgiev sein achtes Saisontor verbuchte (71.). Und weil Innenverteidiger Tiago Alberto Lourenço Carvalho nach einer Standardsituation zu grosse Freiheiten genoss (60.) und Grégoire Chassot gegen eine auseinanderfallende Murtner Abwehr leichtes Spiel hatte (76.), nahm das Resultat einmal mehr die Züge eines Debakels an.

Wenig erstaunlich, dass Senol Sulkoski – gemeinsam mit dem unermüdlich kämpfenden Schlussmann Michael Aeber­hard noch einer der besseren Murtner – nach Schlusspfiff ein wenig die Worte fehlten. Er verwies auf seine jungen Teamkollegen, die noch «zwei, drei Jahre» bräuchten, um konstant auf 2.-Liga-Niveau spielen zu können. «Grundsätzlich bleibe ich aber optimistisch, das kommende Seeländer-Derby gegen Kerzers wäre eine prima Gelegenheit, um mit einem Sieg ordentlich Moral zu tanken.»

Telegramm

Murten – Ursy 1:5 (1:1)

Prehl. – 90 Zuschauer. – SR: M. Londino

Tore: 12. Dufey 0:1. 26. Hashani 1:1. 52. Dufey 1:2. 60. Carvalho 1:3. 71. Georgiev 1:4. 76. Chassot 1:5.

FC Murten: Aeberhard; Gjauri, Ferreirinha Cardoso, Quagliariello, Pereira Da Silva (81. Miftaroski); Mejuto Conde (84. Anziano), Sulkoski, Vieira (59. Hoti); Ramadani; Freitas Ribeiro (59. Ciarmoli), Salerno.

FC Ursy: A. Progin; Esteves, Carvalho, Dupont, Brun (81. Souici); Ducrest, Conus, J. Progin (75. Baeriswyl), Chassot; Dufey, Georgiev.

Bemerkungen: 5. Pfostentreffer Georgiev; 80. Lattentreffer Sulkoski.

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