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Murtens Lage wird ungemütlicher

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Autor: Markus Rudaz

Da nützt es wenig, wenn der neutrale Zuschauer Murten eine durchaus gute Leistung attestieren konnte – zumindest phasenweise. Leider wechselten sich bei den Murtnern aber in den neunzig Minuten zu oft Licht und Schatten ab. Nach einem tollen Angriff folgte zumeist gleich ein katastrophaler Pass oder ein ärgerlicher Ballverlust.

Früher Weckruf

Die Partie hätte kaum animierter beginnen können, denn nach einem Halten im Strafraum kamen die Gäste bereits in der vierten Minute zu einem Penalty. Doch Hüter Winiger reagierte toll und hielt den platzierten Schuss mirakulös. Diese Glanztat schien die Einheimischen zu beflügeln. Nur zwei Minuten später konnten sie denn auch jubeln: Ramos zirkelte einen Freistoss an der Strafraumgrenze herrlich über die Mauer und auch Goalie Schafer hinweg ins Netz.

Aber wie so oft bei verunsicherten Teams schien dieser Treffer die Gastgeber eher noch nervöser zu machen. Prompt fanden die Gäste besser ins Spiel. Eindrucksvoll, wie sie mit einer Ballstafette über mehrere Spieler die Murtner Hintermannschaft uralt aussehen liessen und den Ausgleich bewerkstelligten. Danach blieb das Geschehen ausgeglichen, allerdings mit spielerischen Vorteilen für die Gäste. So plätscherte das Spiel etwas dahin. Wenige Minuten vor dem Pausenpfiff lagen aber plötzlich die Platzherren wieder in Führung. Wie aus heiterem Himmel kam Captain Quagliariello nach einer herrlichen Flanke zum Torschuss und liess sich nicht zweimal bitten.

Murten zu passiv

Aber auch dieser Treffer, eigentlich zu einem idealen Zeitpunkt gefallen, vermochte das Murtner Spiel nicht zu stabilisieren – im Gegenteil. Nach dem Tee waren es nämlich die Gäste, die das Spieldiktat übernahmen und die zu passiven Seeländer mehr und mehr in ihre Platzhälfte zurückdrängten. Es brauchte aber schon einen Lapsus von Gonzalez, der bei einem Angriff an der Mittellinie leichtfertig den Ball an den Gegner verlor. Danach ging es blitzschnell und Kilchoer markierte den Ausgleich.

Nun war Ependes klar die bessere Mannschaft und es war kaum überraschend, dass Wohlhauser zehn Minuten vor Schluss seine Farben erstmals in Führung brachte. Murtens nochmalige Steigerung wurde in der Schlussminute durch einen Flop von Hüter Winiger endgültig gebremst, der den glitschigen Ball aus den Fanghandschuhen gleiten liess. Quagliariellos Anschlusstreffer nur wenige Sekunden später war da nur noch Resultatkosmetik.

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