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Murtens Sulkoski ist Matchwinner

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Die Derbys der beiden besten Mannschaften aus dem Seeland waren seit jeher hart umstritten, und das war auch diesmal nicht anders. Mit diesem Sieg haben die Hauptörtler ihren Rivalen zum einen in der Rangliste der 2. Liga überholt und zum anderen auch die Führung in den bisherigen Derbys der beiden Vereine übernommen. Es war bereits das 13. Derby, seit der FC Kerzers aus der interkantonalen 2. Liga (2011) zurückgekehrt ist. Für den FC Murten war es bereits der fünfte Derbysieg, wogegen die Gäste bei ihren bisherigen vier Siegen geblieben sind.

Drei Tore von Sulkoski

Auch im Spiel vom frühen Samstagabend war im schmucken Prehl immer etwas los. In der Anfangsphase dominierten die Gäste während einer Viertelstunde mehrheitlich das Geschehen. Roman Zesiger und Marem Ajdaroski kamen zu guten Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. Es schien, als wären die Leute von Trainer Marc Flühmann in der ersten halben Stunde nicht ganz bei der Sache, und zudem schlichen sich in ihrem Spiel auch einige technische Fehler ein. Ganz anders die Einheimischen, die nach einer Viertelstunde das Kommando übernahmen. Mit ihrem schnörkellosen Angriffsfussball, bei dem der überragende Senol Sulkoski im Mittelfeld Regie führte, stellten sie die Gäste unter Dauerdruck. Nach einem Freistoss von Fabio Quagliariello strich der Kopfball von Durim Seipi nur knapp am Tor vorbei. Ein Angriff über mehrere Stationen schloss Sulkoski mit einer herrlichen Direktabnahme ins Lattenkreuz zur Führung der Einheimischen ab (21.). Drei Minuten vor Halbzeit hätte Leite Gonçalves eigentlich den Ausgleich erzielen müssen, er hämmerte aber den Ball, fünf Meter vor dem Gehäuse, über das Tor.

Kerzers schwach im Abschluss

Die Gäste kamen entschlossener aus der Kabine und erarbeiteten praktisch bis zum Schluss eine mehrheitliche Feldüberlegenheit. Ihre bereits in den vergangenen Spielen offenkundige Schwäche im Abschluss vermochten sie aber auch in Murten nicht abzustreifen. So brachte Yves Schlapbach den Ball acht Meter vor dem Tor nicht unter Kontrolle, und Kushtirm Azizi brachte das Kunststück fertig, das verwaiste Tor aus fünf Metern nicht zu treffen. Die Effizienz stand diesmal aber eindeutig auf der Seite der Einheimischen, denn mitten in der Druckperiode der Gäste führte ein schnell ausgeführter Konter durch Sulkoski zum zweiten Tor (49.). Der kurz zuvor eingewechselte Dominik Forster sorgte mit dem Anschlusstor nach einer Stunde dafür, dass die Spannung erhalten blieb. Die Schlüsselszene des Spiels ereignete sich eine Viertelstunde vor Schluss: Ardi Kovaci stürmte nach einem weiten Zuspiel allein gegen Torhüter Matti Kuuse und wurde von diesem regelwidrig vom Ball getrennt, wodurch er den Ball nicht im Tor unterbrachte. Der ausgezeichnete Schiedsrichter wandte geschickt die Vorteilsregel an, schaute ruhig zu und entschied nachträglich auf Strafstoss, den Sulkoski sicher verwandelte. Durch Marem Ajdaroski kam Kerzers sechs Minuten später wieder zum Anschlusstor, doch in der Nachspielzeit machte Durim Seipi mit dem vierten Tor alles klar.

«Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere vorhandenen Chancen kläglich vergeben», stellte Kerzers-Trainer Marc Flühmann konsterniert fest.

Telegramm

Murten – Kerzers 4:2 (1:0)

Prehl. 100 Zuschauer. SR Stefan Solliard.

Tore: 21. Sulkoski 1:0, 49. Sulkoski 2:0, 62. Forster 2:1, 74. Sulkoski 3:1 (Foulpenalty), 80. Ajdaroski 3:2, 92. Seipi 4:2.

 

FC Murten: Aeberhard; Perreira, Jaggi, Mendaroski, Ajdari; Pignone (65. Kovaci), Ferreirinha; Sulkoski, Quagliariello; Rodrigues (81. Ramadani), Seipi.

FC Kerzers: Kuuse; Moser, Spycher, Vincent Kaltenrieder, Weber; Menchini (52. Forster), Zesiger; Hubacher (65. Tanner), Gonçalves; Ajdaroski, Schlapbach (58. Azizi).

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