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Murtner FDP lanciert Wahlkampf

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Die Generalratsliste der Murtner FDP mit 40 Plätzen ist gefüllt. Doch die Gemeinderatsliste konnten die Verantwortlichen an der Mitgliederversammlung noch nicht bekannt geben–ausser, dass die Bisherigen, Stadtammann Christian Brechbühl und Finanzvorstand Andreas Aebersold, wieder antreten. Das Ziel, ein Jungmitglied zur Kandidatur zu bewegen, ist laut Präsident Thomas Bula gescheitert.

Die FDP will ihre beiden Sitze im Gemeinderat ebenso behalten wie die 14 Mandate im Generalrat, obwohl das Parlament wegen der Fusion mit den Nachbargemeinden Jeuss, Salvenach, Courlevon und Lurtigen verkleinert wird (die FN berichteten). Zudem will die FDP parteilose Vertreter der Fusionsgemeinden in die Fraktion holen. Die Generalräte Claudine Lerf und Carl Marchand haben eine erneute Kandidatur abgelehnt. Dafür sollen Brechbühl und Aebersold auch auf der Generalratsliste Stimmen machen.

Laut Bula will die FDP in den Nachwuchs investieren. Neu wurde eine Jugendgruppe gebildet. Mit Fabian Kuhn wurde ein «Junger» in den Vorstand aufgenommen. Acht von 40 Listenplätzen sind für Jungmitglieder reserviert. Der Frauenanteil auf der Generalratsliste beträgt 27,5 Prozent. Ein weiteres Zielpublikum sind Gesinnungsfreunde in den Fusionsgemeinden. Laut Bula hat die FDP die Fühler ausgestreckt. Im Wissen, dass auf dem Land die Parteipolitik nicht zentral ist, versuche die FDP Sympathisanten zum Mitmachen zu bewegen. Und sei es auch nur, indem sie als Parteilose antreten und dann der Fraktion beitreten. Das Engagement für die Jugend und die Vertreter der Fusionsgemeinden zeigt sich an mehreren Statutenänderungen. So können sich Generalräte neu der Fraktion anschliessen, ohne Mitglied zu sein, falls sie das Gedankengut der Partei teilen.

Im Mai sind Kandidierende und Sympathisanten zu einem Workshop für den Entwurf eines neuen Parteiprogramms eingeladen. Für die Kommunalwahlen kann die Partei 18 000 Franken einsetzen, hofft aber auf weitere Mittel. fca

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