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Murtner Gemeinderat will das alte Feuerwehrlokal abreissen

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Das leer stehende Feuerwehrlokal an der Bernstrasse in Murten und die daran angebauten zwei Einzelturnhallen könnten einem Neubau weichen. Denn das schlägt der Gemeinderat dem Generalrat vor. An seiner Versammlung nächste Woche wird sich das Parlament mit drei Varianten für die Zukunft dieses Grundstücks befassen. «Im Zentrum steht die Frage, in welche Richtung wir gehen wollen», sagt Gemeinderat Andreas Aebersold den FN. «Für die Festlegung von Details ist es noch zu früh.»

Die vom Gemeinderat favorisierte Variante heisst «Neubau Optimal». Sie beinhaltet den Neubau einer Doppelturnhalle für Sport und kulturelle Aktivitäten sowie Räume für das Gewerbe oder Büros für Verwaltungen und unterirdische Parkplätze.

Platz für 1400 Personen

Dank der Doppelturnhalle könne die Gemeinde den vielfältigen Ansprüchen verschiedener Organisationen und Veranstaltern gerecht werden, schreibt der Gemeinderat in seinem Bericht für den Generalrat. Die unterteilbare Halle könne nicht nur von der nahen Primarschule für den Turnunterricht genutzt werden, sondern auch von Turn- und Sportvereinen. Es gebe genügend Garderoben und sanitäre Anlagen für eine Doppelbelegung. Zudem könnten in der Halle auch Konzerte, Versammlungen und ähnliche Veranstaltungen stattfinden. «Mit einem Foyer und der entsprechenden Ausrüstung kann die Doppelhalle mit schätzungsweise 1 400 Personen bei einer Konzertbestuhlung und mit 800 Personen bei einer Bankettbestuhlung belegt werden», schreibt der Gemeinderat. Für die Variante «Neubau Optimal» werden in der Machbarkeitsstudie Kosten von bis zu 45 Millionen Franken angegeben. Das sei das obere Ende der Grobkostenschätzung, die eine Genauigkeit von plus-minus 25 Prozent habe, sagt Andreas Aebersold.

Geringer Kostenunterschied

Fast 42 Millionen Franken soll die Variante «Neubau Minimal» kosten. Auch diese beinhaltet einen Neubau mit gewerblicher oder öffentlicher Nutzung sowie unterirdischen Parkplätzen. Jedoch werde bei dieser Variante nur der minimale Flächenbedarf für die Doppelturnhalle gedeckt. Deshalb sei nur eine minimale und beschränkte kulturelle Nutzung möglich.

Der Kostenunterschied zwischen den beiden Neubau-Varianten sei gering im Verhältnis zu den Vorteilen der Variante Optimal, so der Bericht. Bei Letzterer überwiegen «die Vorteile der möglichen Mehrfachnutzung und der optimalen Ausnutzung der Gebäudefläche».

Ein Architekturwettbewerb

In der günstigsten Variante «Umbau mit Anbau», veranschlagt in der Grobkostenschätzung mit rund 16 Millionen Franken, bleiben die beiden Turnhallen aus den 1970er-Jahren bestehen und werden saniert, inklusive der Gebäudehülle. Nur das Feuerwehrlokal würde abgerissen und durch einen Neubau für eine gewerbliche oder öffentliche Nutzung ersetzt. Die Parkplätze würden sich nicht unterirdisch, sondern entlang des Friedhofwegs befinden.

Wenn sich der Generalrat an seiner nächsten Sitzung für eine der drei Varianten aussprechen wird, plant der Gemeinderat noch in diesem Jahr dem Generalrat einen Projektierungskredit vorzulegen und einen Architekturwettbewerb vorzubereiten.

Unterirdisches Parking

Parkhaus-Synergien mit Hotel Murten geprüft und verworfen

Ende August 2019 gaben die Betreiber des Hotels Murten bekannt, den grossen Saal im Frühjahr 2020 zu schliessen. Denn der 600 Quadratmeter grosse Saal, der Platz für private Veranstaltungen, Konzerte, die Sitzungen des Murtner Generalrats und die Feste der Murtner Fastnachtsgesellschaft sowie die Veranstaltungen der Solennität bot, sei defizitär.

Im Rahmen der Erarbeitung der Neubauvarianten sei eine Synergie mit dem geplanten Ersatzneubau des Saals des Hotel Murten geprüft worden, schreibt der Gemeinderat in den Unterlagen zur Machbarkeitsstudie. Dabei sei untersucht worden, ob eine gemeinsame Erschliessung der geplanten Tiefgaragen bautechnisch möglich und sinnvoll ist. Das Ergebnis: «Aufgrund der unterschiedlichen Geschossniveaus würde eine gemeinsam genutzte Tiefgarage sehr komplex und wäre weder nutzerfreundlich noch wirtschaftlich von Nutzen. Der Aufwand, um die Geschosse miteinander zu verbinden, wäre erheblich», so der Gemeinderat. Aus diesen Gründen sei eine gemeinsam erschlossene Parkhaus-Anlage als nicht machbar eingestuft worden.

 

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