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Murtner Lichtspektakel baut aus

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Die zweite Ausgabe des Murtner Lichtfestivals findet vom 11. bis am 21. Januar im Stedtli und am See­ufer statt. Die Macher haben am Konzept der Premiere vom Januar 2016 nichts Wesentliches geändert, zu erfolgreich war sie mit 80 000 Besuchern an zwölf Abenden – ursprünglich hatten die Organisatoren 40 000 Personen erwartet. Und der Anlass wurde überraschend zu einem schweizweiten Ereignis.

Doch die Festivalmacher haben Details überarbeitet und zusätzliche Attraktionen eingeplant. Dies schreibt Murten Tourismus in einer Mitteilung. So werden für die elf Festivalabende über 30 Arteplages aufgebaut – Attraktionen von regionalen und internationalen Künstlern. Vor dem ersten Lichtfestival gingen die Organisatoren lediglich von zehn Standorten aus. Tatsächlich buhlten dann 23 Attraktionen um die Aufmerksamkeit der Besucher.

Spektakuläre Lichtshows

Die Hauptattraktion des Anlasses, die Multimedia-Darbietung der französischen Firma Spectaculaires auf der Fassade des Berntor-Schulhauses war auch diesmal gesetzt. Die Lichtshow wird zwischen 18 Uhr und 22 Uhr regelmässig wiederholt. Die kreativen Köpfe von Spectaculaires haben für die Zuschauer einige Überraschungen parat, verspricht Projektleiter Simon Neuhaus. Auch die beliebten Seelaternen können wieder mit Wünschen beschriftet auf dem See ausgesetzt werden. Der Murtner Filmemacher Adrian Scherzinger projiziert seine Ideen an die Fassade des Museums, diesmal beschäftigt er sich mit dem Thema «Past and Future». «Darauf freue ich mich sehr», sagt Neuhaus. Hinzu kommen vier Elemente im Inneren des Museum, wie die «Lezarchéologues» von Etienne Francey, die Geschichte einer Eidechsenfamilie auf Entdeckungsreise.

Neu ist dieses Jahr der Live-Event «Universe of Sound» mit zwölf Musikern unter der Leitung des Musiklehrers Peter Ruprecht. Die Besucher begeben sich mit der Ad-hoc-Band während 15 Minuten auf eine musikalische Reise mit einem breiten Programm von Klassik bis Pop-Rock. Spectaculaires verantworten die Lichtshow.

Im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen im Rahmen des Lichtfestivals ist dieser Anlass nicht gratis. Der Eintritt kostet acht Franken. Es gehe ihnen bewusst darum, mit diesem Eintritt auch die finanziellen Grundlagen des Anlasses zu stärken, stellt Neuhaus klar. Aus demselben Grund werden den Besuchern auch Pins zum Preis von sechs Franken verkauft – in der Hoffnung, dass sie weggehen wie warme Weggli. «So können wir zusätzliche Einnahmen generieren, die es erlauben, dass das Fest als Ganzes gratis bleibt.»

Verkehr und Gastro im Fokus

Bei den Rahmenbedingungen mussten laut Neuhaus grössere Veränderungen vorgenommen werden. Der grosse Publikumsaufmarsch der ersten Ausgabe verursachte an einzelnen Abenden gravierende Verkehrsprobleme, sagt der Alterswiler. An einem einzigen Samstag waren rund 18 000 Besucher nach Murten geströmt. Dieses Jahr haben die Organisatoren einen Shuttle-Service eingerichtet, der die Besucher von verschiedenen offiziellen Parkplätzen aus in die Altstadt von Murten überführt. Dies mit dem Ziel, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Letztes Jahr war nur rund jeder zehnte Besucher mit Bahn und Bus angereist.

Die Festivalmacher empfehlen den Besuchern, den öffentlichen Verkehr zu benützen; die Kurse auf den Hauptachsen werden an den Samstagen verstärkt. Die Organisatoren laden das Publikum ein, den Anlass auch unter der Woche zu besuchen. Die Darbietungen seien dieselben, so Neuhaus. «Das war schon bei der ersten Ausgabe unser Credo.»

Auch der Gastrobereich war den Verantwortlichen ein Anliegen, gab es doch bei der Premiere Restaurants, die während des Anlasses wie üblich um diese Jahreszeit geschlossen oder ihr Personal heruntergefahren hatten. Die Wirte seien vom Erfolg des Anlasses überrascht worden, sagt Neuhaus. Doch nun, da sie wüssten, was auf sie zukomme, hätten sie sich vorbereitet: «Alle Restaurants werden offen haben und genug Personal bereitstellen», hält Neuhaus fest. Ausserdem werden einige Beizer Verkaufsstände betreiben.

Prognosen über Besucherzahlen zu stellen, sei schwierig, so Neuhaus, bei schönem Wetter rechneten sie mit bis zu 100 000 Personen. «Wenn es aber regnet, vor allem an den starken Samstagen, sinken die Besucherzahlen.» Sie seien jedoch zuversichtlich.

www.murtenlichtfestival.ch

Zahlen und Fakten

Helfer sind auch diesmal begehrt

Um einen reibungslosen Ablauf des Festivals garantieren zu können, sind die Organisatoren auf die Mithilfe von Freiwilligen angewiesen. Letztes Jahr hatte sich die Suche nach helfenden Händen schwierig gestaltet, dieses Jahr sind die Organisatoren zuversichtlicher: Bis anhin hätten sich schon 100 fleissige Helfer gemeldet. Jedoch würden in verschiedenen Bereichen wie dem Shuttle-Service, den See-Laternen und in der Gastronomie weitere Helfer gesucht. Neu arbeiten die Helferteams im Schichtbetrieb und ihnen steht ein Ort zur Verfügung, wo sie sich aufwärmen und verpflegen können. Interessierte können sich bei Murten Tourismus melden.

fca

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