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Murtner Schlachtpanorama fasziniert auch im Ausland

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Die aktuelle Digitalisierung des Murtner Schlachtpanoramas fasziniert Experten über die Landesgrenzen hinaus. An einem Kongress in Luxemburg präsentierte eine Schweizer Delegation das Projekt.

Vertreterinnen und Vertreter der ETH Lausanne, des Bourbaki-Panoramas Luzern und des Wocher-Panoramas Thun nahmen kürzlich am 31. IPC-Kongress im Stadtmuseum von Luxemburg teil. Das schreibt der Verein «Freunde Panorama Murten».

Der IPC (International Panorama Council) ist eine internationale Organisation von Panoramaspezialisten mit Sitz in Luzern. Sie setzt sich für das Erbe und die Erhaltung der wenigen noch existierenden Panoramen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert ein und fördert das Wissen und das Bewusstsein für das Phänomen Panorama.

Sarah Kenderdine und Daniel Jaquet vom Laboratorium für experimentelle Museumskunde der ETH Lausanne präsentierten den Anwesenden in Luxemburg das Digitalisierungsprojekt des Murtner Schlachtpanoramas 1476. Im Rahmen dieses Projekts wird das rund 1000 Quadratmeter grosse Kunstwerk mithilfe modernster Technologie digitalisiert und dreidimensional ausgewertet. Eine der grossen Herausforderungen bestehe darin, 400‘000 Aufnahmen in ultrahoher Auflösung zu einem einzigen grossen Bild zusammenzufügen, schreibt der Verein. Dabei würden modernste Technologien zur Anwendung kommen, ausgeführt durch eine hoch spezialisierte Firma aus den Niederlanden.

Die Präsentation der ETH Lausanne sei bei den ausländischen Kolleginnen und Kollegen auf grosses Interesse gestossen, was sich auch an den anschliessenden Diskussionsrunden gezeigt habe, so der Verein «Freunde Panorama Murten».

Das Digitalisierungsprojekt «Panorama der Schlacht von Murten 2.0» der ETH Lausanne wurde vor einigen Jahren gestartet und befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase.

In der Schweiz existieren noch vier Panoramen mit 360 Grad Rundsicht sowie eines mit einer 270-Grad-Sicht: das Panorama der Schlacht bei Murten (1476), das Bourbaki-Panorama in Luzern, das Thun-Panorama von Marquard Wocher in Thun, das Panorama Jerusalem und die Kreuzigung Christi in Einsiedeln sowie das Gornergrat-Diorama im Alpineum in Luzern.

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