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Musical «Tell» wird nächstes Jahr im Theater am Käfigturm in Bern aufgeführt

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Autor: Imelda Ruffieux

Das Organisationskomitee des Musicals Tell aus den Reihen des Tabasso-Chors hat im Frühling einen Riesenaufwand betrieben, um das von Barbara Andrey-Boschung und Kurt Käch geschriebene Werk auf die Bühne zu bringen. 1800 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen im April 2009 im Podium die etwas anders erzählte Geschichte über Wilhelm Tell und waren begeistert von der ungewöhnlichen Inszenierung und den mitreissenden Liedern.

Euphorie ausgenützt

In der damaligen Euphorie über das durchwegs gute Echo habe man sich gefragt, ob diese Aufführungen wirklich eine einmalige Sache bleiben sollen, erklärt Erwin Bertschy, OK-Präsident des Tell-Musicals. «Die Meinungen waren geteilt. Die einen wären am liebsten sofort wieder aufgetreten. Für die anderen war es gut, so wie es war.»

Das OK hat deshalb mal die Fühler ausgestreckt und abgeklärt, ob es denn überhaupt interessierte Theater gäbe. «Wir haben dem Theater am Käfigturm in Bern unseren Trailer geschickt. Sie waren begeistert und haben uns zugesagt», erklärt Erwin Bertschy.

Geschichte leicht verändert

Man einigte sich auf zehn Vorstellungen im Theater, das pro Aufführung 304 Plätze bietet. Das einfache Bühnenbild kann man aber übernehmen. Allerdings wird die Handlung leicht angepasst. Das hat vor allem rechtliche Gründe: Weil ein Teil der Geschichte auf Max Frischs Schilderungen über die Person des Gessler beruht, hätte der Chor für jede Aufführung für die Rechte zahlen müssen.

So hat man sich gemäss Erwin Bertschy entschieden, die entsprechenden Szenen abzuändern. Die vier Lieder des Zwischenteils wurden in die Geschichte integriert. «14 der 20 Szenen bleiben unverändert, die Lieder sind immer noch die gleichen. Das Musical erfährt also keine grosse Änderung.» Neu übernimmt Kurt Käch auch die musikalische Leitung, damit sich Barbara Andrey voll auf die weibliche Hauptrolle der Hedwig Tell konzentrieren kann.

Vier der Spielerinnen und Spieler haben entschieden, bei der Fortsetzung des Projekts nicht mehr dabei zu sein – unter anderen musste die Rolle des Gessler neu besetzt werden. «Wir haben entschieden, dass wir als Ersatz nicht neue Leute suchen, sondern die Rollen intern neu besetzen», führt der OK-Präsident aus. Das ist für die Inszenierung sogar leichter, da die Bühne etwas kleiner ist.

Das Ensemble – 20 Erwachsene und zehn Kinder – trifft sich bereits alle zwei Wochen zur Probe. Da der Chor Tabasso noch für zwei Weihnachtskonzerte übt, wird man ab Januar die Proben intensivieren.

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