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Musik aus Propaganda-KZ

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FreiburgDas Streichertrio Carpe Dièse aus Neuenburg widmet sein aktuelles Konzertprogramm einem düsteren Kapitel der europäischen Geschichte: Unter dem Titel «Mémoire Juive – Gedächtnis an die Juden» bringt es Werke zur Aufführung, die während des Zweiten Weltkriegs im KZ Theresienstadt geschrieben oder aufgeführt wurden.

Theresienstadt diente den Nazis eine Zeit lang als eine Art Propaganda-Lager, das Besuchern als «jüdische Mustersiedlung» vorgestellt wurde. In diesem Zusammenhang fanden im Lager immer wieder kulturelle Aktivitäten wie die Aufführung von Theaterstücken oder Opern statt. Zahlreiche Gefangene, die schon damals bekannt waren oder es später wurden, wirkten daran mit.

Im Programm des Trios Carpe Dièse sind Werke von Viktor Ullmann, Jacques Henry, Ilse Weber und Karel Svenk zu entdecken.

Das Ensemble setzt sich zusammen aus Jonas Grenier (Violine), Céline Portat (Bratsche) und Esther Monnat (Cello). Für das Konzert «Mémoire Juive» arbeitet es mit der Walliser Mezzosopranistin Brigitte Balleys zusammen. Das Konzert wird nach der Premiere im Gutenberg-Museum Freiburg noch in Pruntrut, Martigny und Neuenburg aufgeführt. cs

Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 16, Freiburg. Fr., 27. Februar, 20.15 Uhr. Informationen: www.carpedièsetrio.ch.

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