Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Musik, Farben und fröhliche Gesichter

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am 19. Musikfest in Estavayer-le-Lac herrschte auch abseits der Bühnen eitel Harmonie

Autor: Von JOSEFJUNGO (Text)
und ALAINWICHT(Bilder)

Es war heiss, sehr heiss, doch an Durst leiden musste am Musikfest in Estavayer-le-Lac (Estamuse) niemand. Dafür hatten die Organisatoren gesorgt. Im «Festdorf» entlang der Strasse, wo die Marschmusikkonkurrenz und der grosse Umzug stattgefunden hatten, konnten Mann und Frau sich erfrischen.

Es gebe kaum einen Kanton in der Schweiz, der so viele hervorragende Höchstklasse-Korps aufweise, sagte Carlo Balmeli aus Arogno (TI). Zusammen mit zwei anderen Experten beurteilte er die Wettvorträge der Höchstklass- und Erstklass-Korps bzw. -Musikgesellschaften. Die Aufgabestücke waren anspruchsvoll. Es sei gut gearbeitet worden, die Blasmusik im Kanton Freiburg habe ein hohes Niveau, lobte er. Die Bewertung – die immer mit etwas Prestige verbunden sei (!) – stelle eine Standortbestimmung dar und solle eine Hilfe für das weitere musikalische Schaffen sein. 2001 finde ja in Freiburg das Eidgenössische Musikfest statt.

Die Teilnahme am Fest und der friedliche Wettstreit boten den Musikantinnen und Musikanten sicher auch einige kameradschaftliche Stunden. Nach den vielen Proben haben sie diese verdient. Für Gesprächsstoff sorgten sicher die erreichten Punktzahlen… Es ist schön, dass Behördevertreter und Blasmusikfreunde «ihre» Musikgesellschaft ans Fest begleiteten. Sie drückten damit ihre Wertschätzung aus, denn die Musik stellt eine Bereicherung des kulturellen Dorflebens dar. Für Kantonalpräsident Tarrès brachten junge Leute, insbesondere Frauen, eine Erneuerung in die Vereine. Dabei könnten generationenbedingt unterschiedliche Meinungen und Ansichten über Repertoire, Auftritte usw. auftreten. Diese Fragen sollten sich seiner Auffassung nach in Harmonie lösen lassen.

Punkte für Noten

Maximal konnten pro Vortrag dreimal 60 Punkte erreicht werden, total also 360. Für die Marschmusik nahmen gar vier Experten Platz auf dem Podium; die maximale Punktzahl betrug 40. Unterschieden wurde zwischen Brass-Band-Formationen und Harmoniebesetzung.

In der Kategorie «Höchstklasse»- Harmonie erreichte La Landwehr Freiburg 351,5 Punkte vor La Concordia 345,0, Marly 335,5, Bulle 320,5. In der Kategorie «Brass-Band» erreichte Siviriez 328,0 Punkte. Klasse I: (BB) Ursy 323,5, Courtepin 315,9; (Harmonie) Romont 325,5, Giffers-Tentlingen 321,0. Klasse II: (BB) Châtonnaye 325,5; (H) Wünnewil 339,5. Klasse III: (BB) La Tour-de-Trème 334,5; (H) St.Silvester 319,0.
Marschmusik: Siviriez 38,0; La Landwehr 37,5; Giffers 37,0; Wünnewil 37,0; La Concordia 36,0; Marly 35,0; Bulle 34,0.

Resultate der Musikgesellschaften aus dem See- und Sensebezirk

Bas-Vully/Sugiez (Stärkeklasse III) 293,5/32,5; Courtepin (I) 315,0/30,5; Cressier (III) 320,0/31,0; Gurmels (II) 321,0/31,5; Misery-Courtion (II) 292/32,5; Murten (II) 294,5/34,0; Kerzers (III) 287,5/28,5.
Bösingen (III) 293,0/
29,5; Brünisried (III) 294,0/35,0; Düdingen (II) 313,0/32,0; Giffers (I) 321,0/37,0; Heitenried (III) 267,5/30,0; Plaffeien (II) 296,5/32,0; Plasselb (II) 310,5/30,5; Rechthalten (II) 267,5/
32,0; Schmitten (I) 312,5/35,5; St. Antoni (III) 305,5/34,5; St.Silvester (III) 319,0/32,0; St.Ursen (IV) 272,5/28,5; Tafers (II) 276,5 /32,0; Überstorf (III) 290,0/27,0; Wünnewil (II) 339,5/37,0.

Die Musikgesellschaften von Courtepin, Cressier, Misery-Courtion, Brünisried und Heitenried traten in Brass-Band-Formation an; alle Übrigen spielten in der Harmoniebesetzung.

Mehr zum Thema